• Name •
Shani

• Bedeutung •
wunderbar

• Titel •
GOLDEN_ CHILD
... alone tonight ...
But it's my story now!
é

• Rasse •
Polarwolf

• Geschlecht •
Fähe

• Alter •
4 Jahre




• Aussehen •
Shanis Körper ist deutlich anzumerken, was sie in ihrer frühen Jugend durchgemacht hat. Als Jungwolf, der gerade erst dem Welpenkörper entschlüpft war, musste sie eine lange Zeit fasten, konnte sich kaum ernähren und lebte eine lange Zeit am Rande des Hungertodes. So ist es nicht verwunderlich, dass die ohnehin schon zierliche und kleine Fähe, Spuren von dieser mageren Zeit trägt und wohl auch für immer tragen wird. Ihre Läufe sind sehr dünn, die Schnauze lang und schmal und noch immer stechen die Schulterknochen im Sommer deutlich sichtbar unter dem dünnen Pelz hervor. Auch sonst vermag es nur ihr dichtes Winterfell, die überall hervortretenden Knochen an ihrem schmalen Leib zu verdecken. Obwohl sie mittlerweile schon eine lange Zeit gut ernährt ist und sogar schon einmal Welpen bekommen hat, scheint ihr Körper für immer das Aussehen einer Hungernden angenommen zu haben. Dennoch ist Shani nicht hässlich. Am hübschesten sind wohl ihre dunklen, tannengrünen Augen, die wie die Nadelbäume im Winter aus dem Schnee aus Shanis hellem Gesicht hervorleuchten. Fast immer funkeln sie freundlich, manchmal auch übermütig, auch wenn das viel seltener geworden ist. Ihr helles, teilweise rein weißes Fell, ist im Winter ein dichter Pelz, der ihr sie weit aus massiger erscheinen lässt, als sie es wirklich ist. Nur im Sommer ist er dünn und lässt Shani manchmal wie eine Jungwölfin aussehen. Was wohl hauptsächlich an ihrer Größe liegt, sie ist die kleinste Fähe im Rudel, sogar kleiner als manch ein Jungwolf. Dennoch besitzt sie eine erstaunliche Präsenz, die mit ihren bereits zahlreichen Erfahrungen in ihrem relativ kurzen Leben zusammenhängen. Einsamkeit, Welpen und der Tod ihres Gefährten haben aus der dreijährigen Wölfin eine Fähe gemacht, die auch vom Aussehen her viel älter wirkt.

• Fellfarbe •
weiß

• Augenfarbe •
Tannengrün

• Größe •
68 cm

• Gewicht •
48 kg

• Körperbau •
zierlich, klein, schwächlich, mager

• Besonderheiten •
der abgemagerte Körper, der von einer Hungerszeit in ihrer Jugend kommt




• Charakter •
Als Jungwölfin:
Shani ist eine freundliche kleine Jungwölfin, die zu jedem nett ist und stets versucht, Streit zu vermeiden. Ihr aufgeschlossenes und neugieriges Wesen lässt sie wie das typische Klischee einer gerade dem Welpenalter entwachsenen Fähe wirken, herumwirbelnd und eigentlich noch immer der kleine Welpe. Erst wenn man sie näher kennen lernt, erkennt man die Intelligenz, die hinter dem Wirbelwind steckt, ihre Berechnung und auch das Wissen, das sie in ihren kurzen Leben angesammelt hat. Dennoch nutzt sie dies nur um Frieden und Glück zu spenden, selten denkt sie an ihren eigenen Vorteil und versucht stets Streit zu vermeiden. Ihre Stärke kommt besonders zu Tage, wenn man in irgendeiner Weise gegen sie ist. Sie steht für ihre Meinung ein, ist sehr temperamentvoll und beschützt auch stets ihre Freunde … trotzdem wird sie nie aggressiv, Frieden ist ihr dafür viel zu wichtig. Aber Shani hat noch eine dritte Schicht, die, die keiner erkennen kann und es auch nie tun wird, wenn sie nicht irgendwann jemanden so nahe an sich heran lässt. Dieses dritte verborgene Wesen ist verängstigt und verstört. In ihrer frühesten Kindheit, gerade 6 Monate alt wurde ihr Rudel von einer herumstreunenden Wolfsschar angegriffen, hungrig und aggressiv wollten sie das Rudel aus seinem Jagdgebiet vertreiben. Doch der Angriff verwandelte sich in ein Massaker. Shanis Familie wollte nicht aufgeben, erst als die Leitwölfe starben, wurde dem Rest klar, dass sie keine Chance mehr hatten. Sie flohen, aber die vom Blutrausch gepackte Schar gab sich damit nicht zufrieden und verfolgte sie. In Panik und mit dem Tod im Nacken rannten die Überlebenden orientierungslos davon, verloren sich und mit einem Mal war Shani allein. Sie war unverletzt, hatte schon früh die Flucht ergriffen, aber die grausamen Bilder ihrer verblutenden Eltern und der metallische Geruch des vielen Blutes hatten sich tief in ihr Gedächtnis eingebrannt. 2 Monate schlug sie sich irgendwie durch, dann traf sie auf einen Rüden, Hiryoga, den sie schließlich begleitete. Auch wenn viele Erinnerungen verblassten, unter anderem die an ihren zweiten Namen, vergaß sie das Massaker nie und je mehr sie ihre Trauer verschloss, desto tiefer fraß sie sich in ihr Herz. Irgendwann, wahrscheinlich gab es gar keinen richtigen Zeitpunkt, zerbrach sie dann an dieser Trauer, auch wenn sie es weiterhin nicht nach außen zeigte. Sie begann Wölfe zu sehen, von denen sie genau wusste, dass sie nicht existierten. Meist sind diese schwarz und erinnern sie an die Schar, die ihr Rudel überfallen hatte, auch wenn davon sicher nicht alle schwarz waren. Sie versteht es selbst nicht, aber sie hat unglaubliche Angst vor diesen eingebildeten Wölfen, ebenso trägt sie auch die Angst in sich, verrückt zu werden, schließlich sieht kein normaler Wolf Wölfe, die nicht existieren. Im Inneren ist sie also eine zerbrochene, verängstigte und in ihrer Trauer und Erinnerungen erstickende Fähe, wie sie all das nach außen hin verbergen kann, versteht sie selbst nicht.
__________

Seit der Zeit, in der sie gemeinsam mit Hiryoga im Tal der Sternenwinde ankam, ist viel Zeit vergangen. Shani ist älter geworden und ihr Leben hat ihr viele neue Erfahrungen beschert, die sich schwer auf ihren Charakter ausgewirkt haben. Als sie Mutter wurde, lernte sie eine Art des Glücks kennen, die ihr bis dahin vollkommen fremd gewesen war und die sie nun über alles liebt. Die Freude, Welpen zu beschützen, für sie da zu sein, spüren, dass man von ihnen gebraucht und geliebt wird und alles für sie zu geben. Das war es, was Shani tun wollte, ihr ganzes Leben lang könnte sie nur immer bei Welpen sein und ihnen sich als Mutter schenken. Das tat sie auch voller Hingabe bei ihren eigenen Welpen, doch diese wurden älter und die weiße Fähe musste lernen, loszulassen. Ohne Erfolg. Bis heute hängt sie an ihren erwachsenen Welpen, möchte sie beschützen, für sie da sein, sorgt sich immer zu um sie und wünscht sich nichts mehr, als dass sie bei ihr sind. Als ihr Gefährte noch lebte, hielt sich dieser Drang in Grenzen, doch seit Hiryoga tot ist, giert Shani nach Liebe. Viel zu oft fühlt sie sich einsam und nutzlos, möchte doch nur bei jemandem sein und ihm Liebe schenken. Der Tod ihres Gefährten hatte sie dementsprechend hart getroffen, doch Shani ließ sich davon nicht unterkriegen. Noch immer schlummert die quirlige, fröhliche Jungwölfin in ihr, die auch immer wieder ans Tageslicht kommt. Sie ist erwachsener geworden, doch ihr fröhlicher Geist ist deshalb nicht verschwunden, nur verschüttet unter der Trauer über ihre Einsamkeit. In all dieser Zeit hat sie es nicht geschafft, die Visionen von den schwarzen, angreifenden Wölfen loszuwerden. Noch immer sieht sie sie, wenn sie traurig und alleine ist, fürchtet sich vor ihnen und erinnert sich an die Zeit zurück, als das Glück mit Hiryoga die Schatten vertrieben hatte. Und selbst ihr Bruder Lunar, den sie so freundenreich ein halbes Jahr nach ihrer eigenen Ankunft im Tal der Sternenwinde in ihrem neuen Rudel begrüßen durfte, hat sich langsam von seiner kleinen Schwester entfernt. Sie weiß nicht, was in ihm vorgeht, merkt nur, dass er sich von ihr fernhält und trauert der Zeit nach, in der er stark und beschützend an ihrer Seite gestanden hatte. Doch Shani ist keine Wölfin, die sich in der Vergangenheit verliert – irgendwo gibt es immer Hoffnung und an dieser nährt sie sich in den dunklen Zeiten. Trotz allem ist sie eine fröhliche Wölfin, die sich wünscht, allen Welpen dieser Welt ihre Liebe schenken zu dürfen.


• Charakterzitat •
I’m alone tonight,
With a bitter cup and,
I’m undone tonight,
I’m all used up,

I’ve been staring down the demons,
Who've been screaming, I’m just another so and so,
Another so and so

I’m golden,
I’m a golden Child
Don't let go,
Don't let go tonight

There's a fear that burns,
Like trash inside
And I’m ashamed of the curse,
That burns my eyes

I’m hiding in my rooms,
Hoping this isn't how the story has to go
It's not the way it goes, It's my book now,

I’m a lonely soul,
In a land of broken hearts
I’m far from home,
It's a perfect place to start

This world is a dead man down
Every breath is a fading crown we wear,
Like some debilitated king,
Don't let go tonight

Earth Spins and the moon goes round'
Green comes from the frozen ground,
And everything will be made new again,
Like freedom and spring,
Golden


• Besonderheiten •
Shani bildet sich schwarze Wölfe ein, die nicht existieren.

• Stärken / Schwächen •
(+)
- freundlich
- steht für ihre Meinung ein
- intelligent
- liebevoll
- versucht stets den Frieden zu wahren

(-)
- zerbrochen
- ängstlich
- sieht Wölfe, die nicht existieren
- im Innersten verschlossen
- schwächlich




• Herkunft •
Tal von Shiraz

• Geburtsrudel •
Wölfe von Shiraz

• Rang •
Welpe

• Leibliche Familie •
Vater: Erôn Caiyé (†)
Mutter: Layna Caiyé (†)
Brüder: Merokan Caiyé (†), Ináno Caiyé (†), Lunar [Caiyé]
Schwestern: Syri Caiyé (†)

• Familie im Rudel •
Geschwister:Lunar [Caiyé]
Geschwister im Geiste: Tyel Tinuviel (abgewandert)
Gefährte: Hiryoga (†)
Welpen: Jakash Caiyé, Ahkuna Caiyé, Sharíku, Kursaí Akihiko, Rakshee
Patenwelpe: Turién
Adoptivwelpen: Liel

• Geschichte •
folgt