___________persönliches___________
NAME Isaíah
Caiyé
BEDEUTUNG Geschenk;Rettung;
'bitter sein' (?)
TITEL nicht vorhanden
UNTERART größtenteils Timberwolf
GESCHLECHT Rüde; männlich
ALTER acht Wochen; zwei Monate
GLAUBEN Engaya; Banshee; das Leben
_____________antlitz_____________
AUGENFARBE Mischung aus Blau und
Bernstein
FELLFARBE feuriges Rot
GRÖSSE ca. dreißig Zentimeter
GEWICHT ca. fünf Kilogramm
BESONDERES feuriges Fell
__________charakterliches__________
BESONDERES Aufopferung
____________familiäres____________
HERKUNFT Tal der Sternenwinde
GEBURTSRUDEL Rudel der Sternenwinde
VATER Jakash Caiyé
MUTTER Sheena
WURFGESCHWISTER Taleesha, Malik undTinca Linalee
PATIN Kisha
GEFÄHRTIN junges Herz
NACHWUCHS viel zu jung
URGROSSELTERN väterlich Banshee (†); Acollon (†)
URGROSSTANTE väterlich Nyota (†)
GROSSELTERN väterlich Shani; Hiryoga (†)
GROSSELTERN mütterlich Hanako (†); Hidoi (†)
GROSSONKEL väterlich Averic; Cylin (†); Merawin (†)
GROSSTANTEN väterlich Malicia; Parveen; Kisha; Tyraleen; Daylight; Amáya
TANTEN väterlich Rakshee; Kursaí Akihiko; Sharíku
ONKEL mütterlich Katsu Kyoto (†); Hikaji
GROSSCOUSINEN Caylee; Avendal; Atalya; Amúr
GROSSCOUSINS Chardím; Chanuka; Turién; Tascurio (†)
URGROSSCOUSINS Nerúi
__________vergangenheit__________
____________sonstiges____________
SCHRIFTFARBE
bloodyred
MUSIK Howie Day - Collide (piano)
REGELN GELESEN zweifellos
WEITERGABE bei Notwendigkeit
Der eigentliche Name des jungen Wolfs lautet Isaíah Caiyé, allerdings ist er in den Reihen des Rudels nur noch unter der Kürzung Isaí bekannt, worauf er anfangs ziemlich viel Wert gelegt hatte. Die Abneigung gegen die letzte Silbe seines Names hat er zwar inzwischen abgetan, aber es ist meist kein gutes Zeichen mehr, wenn man ihn tatsächlich bei seinem vollen Namen nennt. Der Name Caiyé ist eine alte Familientradition, die Wurfältesten mit auf den Weg bekommen und Isaí ist besonders stolz, diesen Namen – genau wie sein Vater und seine Großmutter – tragen zu dürfen.
BEDEUTUNG Geschenk;
Die der Zufall so will ergab sich tatsächlich eine andere Bedeutung, als man seinen Namen um die letzte Silbe kürzte. Isaíah bedeutet so viel wie ‚Rettung‘, während Isaí ‚Geschenk‘ bedeutet und das ist er wahrlich. Auch, wenn er längst weiß, dass ein Name zwar eine Bedeutung haben kann, diese allerdings nicht zwingend zutreffen muss, gibt er sich unbewusst doch Mühe, dem Ganzen gerecht zu werden. Was der Beiname Caiyé bedeutet, weiß niemand so genau, weshalb der junge Rote ihm schlicht selbst eine Bedeutung zugeschrieben hat – ‚Großer Bruder‘ und auch das trifft schon fast wie die Pfote auf den Stein. Nur, ob er jemals seinem vollen Namen gerecht werden kann – das steht noch in den Sternen.
TITEL nicht vorhanden
Einen richtigen Titel besitzt er noch gar nicht, zumindest keinen, bei dem man augenblicklich wissen würde, dass man den Kleinen damit meint, doch das ist bei der wenigen Zeit, die er erst auf Erden weilt, gar nicht mal so unverständlich. Aus Spaß nannte man ihn schon öfter ‚Held‘ oder ‚Abenteurer‘, wie man es bei Welpen eben tut, um ihnen ein stolzes Grinsen auf die Lefzen zu zaubern, doch ein richtiger, auszeichnender Titel wird sicherlich erst noch irgendwann im Laufe seines Lebens hinzukommen.
UNTERART größtenteils Timberwolf
In seinen Adern vermischt sich das Blut vieler verschiedener Unterarten, die sich seit Generationen in dieser Laufbahn seines Vaters befinden. Während sie von ihrer Mutter lediglich das Blut einer Timberwölfin vererbt bekommen haben, mischten sich noch die Gene von Grau- und Polarwölfen mit ein. Zum größten Teil allerdings sind sie wohl alle Timberwölfe. Es macht ohnehin keinen großen Unterschied für ihn – ob nun Mischling oder reinrassig, wer gibt da schon was drauf? Es geht nicht um die körperliche Größe. Die eigentliche Größe kommt von ganz woanders.
GESCHLECHT Rüde; männlich
Ohne jemals groß danach zu fragen, hat er sich recht schnell in die richtige Richtung entwickelt. Er eifert seinem Vater nach und will – ganz wie er – ein großer, starker Rüde werden, der seine Familie und alle, die er liebt, beschützen kann. Das Problem an der ganzen Sache ist nur, dass er bisher noch vollkommen unterschätzt, dass Größe und Kraft, die er dafür braucht, noch nicht ganz so vorhanden sind, wie er sich das vorstellt. Nichtsdestotrotz ist er auf jeden Fall auf dem richtigen Weg, sein Ziel später mal zu erreichen und einen Beschützer für all die darzustellen, die er gern hat oder die es benötigen.
ALTER acht Wochen; zwei Monate
Es sind gerade mal zwei Monate, die er auf der Erde weilt. Und erste Hälfte hat er komplett in der Wurfhöhle verbracht, bis endlich der große Tag gekommen war. Er weiß die unbekümmerte Zeit nicht immer zu schätzen, die ihm geschenkt wurde und kann es kaum erwarten, älter und größer zu werden. Er gibt sich vernünftig in der Hoffnung, dass es so schneller gehen würde, doch diese kindliche Art lässt sich einfach nicht immer unterdrücken. Er ist und bleibt noch ein junger Wolf, der spielen und den einfachen Blick auf die Welt genießen muss, von dem so manch ein Erwachsener lernen könnte, würde er nur zuhören, was sie zu sagen haben.
GLAUBEN Engaya; Banshee; das Leben
Das Interesse an den Göttern und ihren Geschichten war ziemlich früh entfacht und für den jungen Wolf gab es nie einen Zweifel an der Wahrheit all dessen, was man ihm erzählte. Nach anfänglicher Furcht vor Fenris, die wohl nur verständlich war, hat er inzwischen die Notwendigkeit beider Götter erkannt und steht beiden zwar mit Respekt und Ehrfurcht, aber keiner Angst gegenüber. Dennoch lockt ihn das Leben mehr als der schwarze Gott und die junge Seele reckt sich immer mehr in die Richtung Engayas und will seiner Familie mit Güte und Hilfsbereitschaft zur Seite stehen, ohne sie jemals im Stich zu lassen.
_____________antlitz_____________
Das erste, was einem beim Anblick dieses jungen Wolfs wohl ins Auge springt, ist die außergewöhnliche Fellfarbe, die man kein zweites Mal in den Reihen des Rudels zu Gesicht bekommen wird. Sein Pelz ist in einem auffälligen, roten Ton gefärbt, in den sich hier und da dunklere, ja, sogar bis zu schwarze Stellen eingefunden haben, während Bauch, Läufe und Fang eine fast schon beige Farbe haben. Sein Kopf ist recht dunkel gehalten, weist viel dunkles Fell auf, das sich neben dem Rot durchsetzt und somit seine hellen Augen noch etwas mehr zur Geltung kommen lässt. Wie eine Maske hat sich die Farbe auf seine Gesichtszüge gelegt, umrandet seine Augen und verläuft von der Nasenspitze bis über den Rücken hin zur Rutenspitze, während Lefzen und ein kleiner Teil seines Kragens heller sind. Besonders am Rücken wird der flammende Pelz wieder dunkler durch vermehrt schwarze Haare im Fell. Alles in Allem allerdings würde man nie auf die Idee kommen, das Fell des Wolfs wirklich als ‚dunkel‘ zu bezeichnen. Vielleicht ist es, weil man es automatisch mit dem Feuer in Verbindung setzt, mit Licht, Wärme und Helligkeit, die selbst die dunkelste Nacht vertreiben kann.
Von der Statur her lässt sich noch nicht viel sagen, wie es später einmal sein wird. Er hat recht große Pfoten, was eventuell darauf schließen lässt, dass er auch später noch der Größte des Wurfs sein und diese Stellung nicht abgeben wird, andererseits muss man bedenken, dass ihnen allen dadurch, dass sie ungewöhnlicher Weise im Herbst geboren wurden, all die Zeit der Wärme und Helligkeit fehlt, um wirklich groß und stark zu werden. Dennoch wirkt der junge Rote nicht, als würde er gleich vom Fleisch fallen oder sich leicht unterkriegen lassen. Im Augenblick noch ist er recht ‚hochgewachsen‘ und schmal, was sich mit der Zeit allerdings sicherlich noch legen wird, auch, wenn er vielleicht nicht die Zeit hat, um wirklich so groß zu werden, wie seine Eltern. Eine weitere Besonderheit, die einem an ihm vielleicht auffällt, sind seine Seelenspiegel, in denen seinen Mut förmlich brennen sehen kann. Aus dem anfänglichen Blau seiner Augen wird nach und nach immer mehr ein helles Bernstein, wie man es von seiner Mutter her kennt. Doch die reine, warme Farbe lässt sich im Augenblick noch nur erahnen, denn momentan gleicht es mehr einem undefinierbaren Zwischenton zwischen Blau und Bernstein.
Aus dem welpenhaften Blau, welches zu Anfang seine Augen geziert hatte, wird nach und nach immer mehr der Ton eines hellen Bernsteins, wie ihn auch die Augen seiner Mutter tragen. Ihm selbst fällt es gar nicht so auf, dass sich die Farbe allmählich ändert, doch einem Außenstehenden wird es wohl kaum entgegen, dass seine Seelenspiegel im Augenblick einen einzigartigen Mischton tragen. Doch wüsste er es, wäre er wohl stolz, dass seine Augen nach und nach den schönen, warmen Ton seiner Mutter und Tyraleens annehmen, der von Kraft, Mut und Entschlossenheit zeugt.
FELLFARBE feuriges Rot
Genau wie seine Augen, die anfangs im Wurf vollkommen einzigartig waren, so fällt er auch durch sein rötliches Fell auf, das er im ganzen Rudel der Sternenwinde kein einziges Mal woanders gesehen hat. Ebenso stolz ist er auf dieses Merkmal, welches ihn auszeichnet und ihn selbst in der größten Menge herausstechen lässt, wenn man ihn kennt. Aber im Grunde ist die Fellfarbe nichts, worauf er großen Wert legt. Wäre er schwarz oder weiß, wie der Pelz seiner Eltern, wäre es genauso gut, denn eigentlich hat es rein gar nichts auszusagen.
GRÖSSE ca. dreißig Zentimeter
Die Sache mit dem Wachsen scheint er gut im Griff zu haben, denn im Augenblick ist es fast unmöglich, eine wirkliche Größe anzugeben, da er am nächsten Tag schon wieder ein Stück größer ist. Momentan müsste er um die dreißig Zentimeter groß sein und ist damit der Größte unter seinen Geschwistern, wobei sie sich in diesem Alter noch nicht wirklich viel geben. Bloß Linalee scheint ihren Geschwistern ein klein wenig mehr nachzuhängen. Er freut sich jedes Mal, wenn jemand feststellt, dass er mal wieder gewachsen ist, da es ihm selbst gar nicht auffällt. Von Tag zu Tag kommt er seinem Ziel einen Schritt näher, einst an der Seite seines Vaters über das Rudel wachen zu können.
GEWICHT ca. fünf Kilogramm
Wer größer wird, muss auch schwerer werden, wobei von ‚schwer‘ noch lange nicht die Rede sein kann. Noch wächst er eher schmal in die Höhe und wirkt dadurch etwas schlaksig und unförmig und damit wird er wohl auch noch eine Zeit lang leben müssen. Später erst, wenn er die volle Größe erreicht hat und sich das Ganze noch etwas ausgelegt und aufeinander eingespielt hat, wird man sagen können, von welchem Kaliber er ist. Im Moment noch ist er nah bei seinen Geschwistern mit um die fünf lächerlichen Kilogramm, mit denen er – zugegeben – noch nicht allzu viel anfangen kann.
BESONDERES feuriges Fell
Wie bereits erwähnt ist sein rötliches Fell in den Reihen des Rudels schier einzigartig, doch darauf gibt er nicht viel. Er ist nur in dem Maße anders oder besonders, wie es alle anderen auch sind, denn keine zwei Wölfe tragen den gleichen Pelz. Isaí ist in diesem Bereich weitaus weniger auf das fixiert, was er sieht, als sein Bruder und achtet mehr auf das, was einen Wolf wirklich ausmacht – nämlich das Innere.
__________charakterliches__________
Beim ersten Verlassen der Höhle noch bemüht, mehr Kontakte zu haben als sein Bruder hat sich dieses Verhaltensmuster doch ziemlich schnell wieder gelegt. Es war die Angst, auf der Strecke liegen zu bleiben, unterzugehen in all der Flut von neuen Gesichtern, die ihn dazu bewogen hatte, seinen Geschwistern jedes neue bekannte Gesicht zu neiden, doch Isaí brauchte nicht lange, um festzustellen, dass das gar nicht nötig war. Inzwischen hat er so gesehen seinen eigenen kleinen Kreis aus Wölfen, die er schätzt und liebt und der sich kaum mit dem überschneidet, den sich sein Bruder angeeignet hat, obwohl der Rote doch gerne auf jeden einzelnen Wolf des Rudels zugeht und ihn kennenlernen will. Er ist offen und es ist sehr schwer, ihm wirklich unsympathisch zu sein, denn selbst mit offensichtlicher Abneigung kann man ihn nicht direkt loswerden. Einzig und allein um den kleinen Kreis Maliks macht er einen kleinen Bogen, denn er weiß, dass die Eifersucht, die ihn anfangs heimgesucht hatte, umso stärker in seinem jüngeren Bruder lodert. In erster Linie ist es das Wichtigste für ihn, dass es den Wölfen in seiner Umgebung gut geht, dass sie glücklich sind und sie keine Sorgen plagt. Hinter jeder Abneigung, jeder noch so kleinen Distanz, mit der man ihm begegnet, vermutet einen Grund, den er auf unaufdringliche, welpische Art zu erfahren versucht, um seinem Gegenüber beizustehen. Er ist nämlich fest davon überzeugt, dass sich jeder – ohne Ausnahme – darüber freut, wenn er weiß, dass er nicht allein ist, auch, wenn er es nicht zugeben mag. Deshalb bietet sich der junge Wolf stets an und versucht zur Not auch, mit kleineren, unauffälligeren Gesten zumindest ein schwaches Lächeln herauszulocken, damit sein eigenes, kleines Gemüt wenigstens etwas beruhigt ist.
„Mein kleiner Patensohn, Isaí. Nach meiner Rückkehr zu diesem Rudel, zu meiner Familie, hab ich mich trotz allem immer ein wenig einsam und nutzlos gefühlt. Das hat sich geändert, als mir dieser kleine Wirbelwind als Schützling übergeben wurde. Es macht mich ein wenig Stolz, die Aufgabe einer Patin übertragen zu bekommen, und ich habe einen wunderbaren Patensohn bekommen. Isaí ist die meiste Zeit eine Frohnatur, und ich hoffe, dass ihm dies noch lang erhalten bleibt. Das Leben kann manchmal brutal sein, und gerade ein Welpe lässt sich davon sicher leicht beeinflussen. Und ich werde mein bestes geben, um ihn immer in guten Pfoten zu wissen. Natürlich passt das ganze Rudel auf die Welpen auf, aber besonders bei Isaí fühle ich mich verantwortlich. Er ist mir in dieser recht kurzen Zeit, die sein Leben dauert, schon so sehr ans Herz gewachsen, dass ich denke, nein ich weiß, wie es sich anfühlt einen Sohn zu haben. Ich habe ihm so viel versprochen, und ich werde alles daran setzen, diese Versprechen zu halten. Er ist ein liebevoller Bruder, besonders um Taleesha kümmert er sich. Aber ich bin mir sicher, wenn seine anderen Geschwister ihn brauchen, ist er auch für sie da. Er ist sehr wissbegierig, findet zu allem eine Frage, manch eine davon fällt vielleicht auch Mal etwas schwieriger aus, sodass man selbst ziemlich nachdenken muss. Aber er ist ein Welpe, und je mehr er weiß, je mehr er jetzt lernt, desto besser. Ich mag ihn nicht mehr missen und freue mich, ihm dabei zu zu sehen, wie er älter, klüger und größer wird. Das Leben hält sicher viel Schönes für ihn bereit, und ich werde immer an seiner Seite sein.“
KISHA, Patin Isaís
Er ist ein Familienwolf, ein Rudeltier, dem Nähe zu anderen Wölfen und Gesellschaft sehr, sehr wichtig ist. Er versteht nicht, wie man gerne allein sein kann und akzeptiert diesen Willen anderer dann doch widerwillig und verständnislos. Es gibt kaum etwas, was für ihn so schön ist, wie einen guten Freund, einen geliebten Wolf dicht bei sich zu wissen und zu spüren, dass man nicht allein ist. Dabei ist es ihm besonders wichtig, dieses Gefühl auch den anderen zu geben. Wenn man mit ihm zusammen ist, kann man davon ausgehen, dass jedes Wort, das seine Lefzen verletzt, von Ehrlichkeit zeugt, von wahren Worten oder echten Sorgen, die sein junges Herz plagen. Er ist kein Freund von Masken oder Unwahrheiten und zeigt auch offen, wenn er einen Wolf nicht mag, damit der Gegenüber weiß, wo er bei ihm steht. Doch nur, weil Isaí für jemanden nicht gerade Sympathie hegt, bedeutet das noch lange nicht, dass auch dieser Wolf bei ihm Hilfe und Beistand findet. Er verschließt sich nicht, gibt jedem eine Chance und ist zur Stelle, wenn man ihn braucht. Diesbezüglich ist er dann auch – im Gegensatz zum Anfang – kein bisschen nachtragend und hat einen Konflikt schnell mal beiseitegeschoben. Jedes Versprechen, das er gibt, ist gut überlegt, ob er es auch einhalten kann, denn solch eine Vereinbarung ist etwas Wichtiges für ihn. Gleichzeitig jedoch erwartet er, dass sein Gegenüber mit der gleichen Einstellung an die Sache geht und ist im Nachhinein bloß enttäuschter, wenn jemand ein Versprechen bricht. Er mag zwar skeptisch sein und an vielerlei Dingen zweifeln, doch ein Versprechen wird wohl auf Ewig etwas Heiliges für ihn bleiben, das einfach nicht gebrochen werden darf. Umso schwerer ist es für ihn, jemandem etwas auszuschlagen, weil er im Vornherein weiß, dass er es nicht halten kann, doch er weiß, dass das besser ist, als sein Wort später zu brechen.
„Isaí ist mein Bruder und ich finde er ist ein ziemlich guter Bruder. Eigentlich sogar der beste Bruder. Und auch mein einziger Bruder. Jedenfalls macht Isaí das sehr gut mit dem Caiyé-Sein, er kümmert sich immer gut um alle und bringt meinen Schwestern und mir manchmal Sachen bei, von denen wir vorher gar nichts wussten. Von uns Vieren ist er der, der am meisten so ist wie die erwachsenen Wölfe, weil er viel weiß und gar nicht immer nur Spielen im Kopf hat. Und er kennt auch viele der anderen Wölfe gut, viel mehr als ich kenne. Deswegen kennt er eine Menge Geschichten und manchmal erzählt er mir sogar welche davon. Aber eigentlich machen wir inzwischen nicht mehr ganz so viel zusammen. Ich glaube er findet die großen Wölfe interessanter als uns, weil er lieber redet, als zu spielen. Früher war Isaí lustiger und hat mehr Späße mit uns gemacht, aber inzwischen ist er ein Nachdenkewolf geworden. Ein ganz ernster, ein bisschen erwachsener Nachdenkewolf. Ich weiß nicht warum das so ist, aber wenn wir groß sind, bekommt er bestimmt einen Markierrang von Tyraleen und darf mit ihr zusammen Rudelchef sein, sie mag ihn nämlich. Das ist ein bisschen anstrengend, weil eigentlich will ich nicht mehr eifersüchtig sein. Ich hab Isaí doch lieb und er mag es nicht, wenn ich ihn um alles beneide, was er hat und kann und darf. Das ist gar nicht so einfach, aber ich versuche mein Bestes. In einer Familie darf man sich nicht böse sein. Außerdem hat er mir versprochen, dass er niemals stirbt, weil er mich sonst allein lassen würde. Daran sieht man ja schon, er passt wirklich immer gut auf uns auf, fast wie eine zweite Mama. Ich glaube er macht sich Sorgen um uns und will immer alles im Blick haben. So etwas machen auch nur Nachdenkewölfe wie er. Aber ich hab' ihn trotzdem sehr lieb."
MALIK, Bruder Isaís
Schon in seinen jungen Wochen übernimmt er mit Freude so viel Verantwortung wie möglich und gibt sich – wie sollte es auch anders sein – wie der große Bruder, der er sein soll. Er ist gerne für seine Geschwister da und erklärt ihnen die Dinge, die er bereits gelernt hat. Er ist mutig und entschlossen, wenn er sich einmal etwas in den Kopf gesetzt hat und versucht sein bestmögliches, dass es dann auch so klappt, wie er es sich denkt. Doch es ist kein Problem für ihn, zwischendrin mal umzudenken und auf anderem Wege zu dem Ziel zu kommen, welches er sich ausgesucht hat, da ist er relativ flexibel und spontan. Daher auch geht er mit großem, welpenhaften Optimismus an die Welt heran, denn er ist fest überzeugt, dass es für alles einen funktionstüchtigen Weg gibt, den man gehen kann, um das Ende zu erreichen. Und von dieser Ansicht versucht er auch jeden, der mal betrübt oder besorgt wirkt, zu überzeugen.
„Isaí? Er nervt furchtbar. Ich hatte vor ihm keinen Kontakt zu Welpen. Immerhin war mein Wurf der letzt ein diesem Rudel. Aber ich hätte nie erwartet, dass sie so nervig sein würden. Wenn man ihn wegschickt, klebt er nur mehr an einem, stellt Fragen, bei denen einem die Lust vergeht, sie zu beantworten. Und selbst mit Geschichten über Fenris lässt er sich nicht in die Flucht schlagen, man muss ihm deutlich zeigen, wo seine Grenzen sind. Und dann rennt er ängstlich davon und petzt beim erstbesten. Alles in allem muss ich nicht viel mit diesem Wolf zu tun hab, ich kann auf seine Gesellschaft gut verzichten.“
ATALYA, Alleinseinfieswolf
In der frühen Zeit war es Eifersucht, die den kleinen Kerl ausgezeichnet hatte – er hatte stets im Mittelpunkt stehen wollen, auffallen wollen und natürlich gemocht werden, doch das hat sich inzwischen bereits wieder gelegt. Inzwischen reicht ihm das, was ihm zuteilwird und er ist auch mal froh, einfach im Hintergrund unterzugehen. Inzwischen ist die Eigenschaft, die ihn am meisten auszeichnet, wohl seine Hilfsbereitschaft und sein Verlangen, jedem beizustehen und ihnen die Sorgen zu nehmen. Er will, dass alle in seiner Umgebung glücklich sind, soweit es eben möglich ist. Er mag es nicht, mit anzusehen, wenn es denen, die er liebt, nicht so gut geht.
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STÄRKEN
__ wissbegierig __ mutig __ großer Bruder __ verantwortungsbewusst |
SCHWÄCHEN
__ besorgt __ optimistisch __ skeptisch __ leicht zu begeistern |
____________familiäres____________
Aus dem Tal der Sternenwinde stammt er – dem Tal, das er auch schon in so vielen Geschichten gehört hat. Er ist stolz darauf, es seine Heimat nennen zu dürfen und ganz, wie Hilel es ihm einst gesagt hat, weiß er, dass es niemals einen Ort geben wird, der ihm so wichtig sein wird wie dieses Tal in dem er zum ersten Mal das Licht der Welt erblickt hat. Mit diesem Ort verbindet er alles, was er liebt, alles, was er braucht und alles, woran sein Herz ohne Zweifel auf Ewig festhalten wird.
GEBURTSRUDEL Rudel der Sternenwinde
Wie sich bereits vermuten ließ, wurde er in die Reihen des Rudels der Sternenwinde geboren und stellt somit einen waschechten Sternenwind dar, wie er glaubt. Auch, wenn er bloß mit einem Großteil des Rudels wirklich blutsverwandt ist, so ist doch jedes einzelne Mitglied des Rudels ein Sternenwind und somit ein Teil seiner Familie für ihn. Er hat zwar festgestellt, dass nicht unbedingt jeder diese Ansicht teilt, gibt sich aber die größte Mühe, jeden Zweifler davon zu überzeugen, dass sie eine große Familie sind, die – ob nun verwandt oder nicht – zusammenhält.
VATER Jakash Caiyé
Sein großes Vorbild und der Wolf, dem er seit Anbeginn nachzueifern versucht. Von seiner Seite hat er den Beinamen Caiyé geerbt, der ihn als den großen, ältesten Bruder auszeichnet und diese Seite ist es auch, wodurch er mit den meisten Wölfen im Tal in Verbindung steht. In erster Linie ist der Beiname, den sie beide tragen, ausschlaggebend für ihn, dass er dem schwarzen Wolf nacheifern muss, um irgendwann – ganz genau wie er – ein großer, starker Wolf zu werden.
MUTTER Sheena
Trotz seiner bislang kurzen Lebensdauer würde er jetzt schon alles tun, um seine Mutter zu beschützen. Es interessiert ihn nicht, ob er sich damit selbst in Gefahr bringt, denn einzig und allein das Wissen zählt, dass Jakash nicht anders handeln würde und er selbst so beweisen kann, dass man sich bei ihm sicher fühlen kann. Auch, wenn allmählich die Zeit kommt, in der er sich von seiner Mutter abkapselt, um eigene Abenteuer zu erleben, so ist sie doch eine der wichtigsten Wölfe in seinem Leben und das wird sich auch niemals ändern. Er liebt ihre Gesellschaft, ihre Nähe und hat auch keine Angst, sich großen Fieswölfen in den Weg zu stellen, wenn es um ihre Sicherheit geht.
WURFGESCHWISTER Taleesha, Malik und
Das Dreamteam – Taleesha ist mit Abstand seine Lieblingsschwester und mit ihr lassen sich wunderbar Abendeuer erleben. Gemeinsam sind sie ein heldenhaftes Team, dass sich von keiner noch so großen Gefahr abschrecken lässt. Seine älteste Schwester ist wirklich die mit Abstand am Wichtigsten für ihn von seinen Geschwistern. Er traut ihr am meisten zu und hat indirekt gemeinsam mit ihr den Schutz ihrer jüngeren Geschwister übernommen. Gegen Malik allerdings hegt der junge Wolf eine für ihn unverständliche Abneigung, die er selbst nicht wahrhaben will und für die er sich selbst verurteilt. Trotzdem versucht er, seinem hellen Bruder so gut es geht zur Seite zu stehen. Linalee, die Jüngste von ihnen, hat einen besonderen Platz bei ihm. Er fürchtet ihre unsichere Art, lässt aber dennoch nichts an sie heran, was er verhindern kann, auch, wenn er sich ihr gegenüber am Distanziertesten verhält, weil der Umgang mit ihr ihn einfach verunsichert.
PATIN Kisha
Stets bemüht, den Stolz seiner Patin zu ernten – das ist er gewiss. Er vertraut ihr bedingungslos und steht nicht zu selten zwischen den Seiten, wenn sie ihm etwas verbietet, was er für unbedingt nötig hält. Er widersetzt sich ihr nur ungern und ist um jeden Moment froh, den er mit ihr gemeinsam verbringen kann. Gleichzeitig jedoch will er ihr unbedingt beweisen, dass er schon vernünftig genug ist, dass man nicht mehr ständig auf ihn aufpassen muss. Er will ihr zeigen, dass er gerne mit ihr zusammen ist, aber auch gleichzeitig frei genug sein will, mal eigene Touren zu unternehmen.
GEFÄHRTIN junges Herz
Wenn es etwas gibt, von dem er wirklich noch gar keine Ahnung hat, dann ist es wohl die wahre Liebe, die man bloß für eine Gefährtin verspürt. Sein Herz ist rein und schenkt jedem, den er gern hat, die Liebe, die er verdient. Er liebt seine Familie mit aller Aufrichtigkeit, für die ein junges Herz fähig ist, doch das Wahre – das, was seine Eltern miteinander verbindet, dazu ist er noch lange nicht im Stande.
NACHWUCHS viel zu jung
Noch selbst in den Welpenschuhen, so ist es wohl gänzlich unmöglich, dass er bereits eigenen Nachwuchs hat. Nicht einmal mit dem Gedanken hat er bisher gespielt, auch, wenn er inzwischen gelernt hat, dass man Welpen nur mit einer Wölfin bekommen konnte, die nicht zur eigenen Familie gehörte. Um diesen reinen Wunsch nach Nachwuchs zu verstehen, muss er erst noch älter werden – älter und reifer, sodass er erst die Liebe und danach den Wunsch verstehen kann.
URGROSSELTERN väterlich Banshee (†); Acollon (†)
URGROSSTANTE väterlich Nyota (†)
GROSSELTERN väterlich Shani; Hiryoga (†)
GROSSELTERN mütterlich Hanako (†); Hidoi (†)
GROSSONKEL väterlich Averic; Cylin (†); Merawin (†)
GROSSTANTEN väterlich Malicia; Parveen; Kisha; Tyraleen; Daylight; Amáya
TANTEN väterlich Rakshee; Kursaí Akihiko; Sharíku
ONKEL mütterlich Katsu Kyoto (†); Hikaji
GROSSCOUSINEN Caylee; Avendal; Atalya; Amúr
GROSSCOUSINS Chardím; Chanuka; Turién; Tascurio (†)
URGROSSCOUSINS Nerúi
__________vergangenheit__________
Er ist noch viel zu jung, um wirklich etwas erlebt zu haben. Würde man ihn allerdings nach den Dingen fragen, die ihm am meisten im Gedächtnis geblieben sind, so würde er wahrscheinlich von sorglosen Mäusejagten mit Nihilus erzählen, von seinem ersten, selbst erlegten Graupelz und etlichen Abenteuerreisen mit seiner Patin Kisha. Er würde von seinem Ausflug mit Tyraleen zum Trauerweidenhain erzählen, der noch immer ein willkommener Ort für ihn ist, wenn er nachdenken oder seinen Urgroßeltern nahe sein will. Er würde von gemeinsamen Spielen mit seinen Geschwistern und seinen Eltern erzählen, von dem Angriff Krolocks auf seine Mutter und dem ersten, einzigen Versprechen, was er je in seinem kurzen Leben gebrochen hatte – der Geschichte, die Krolock ihm kurz darauf erzählt hatte, obwohl Isaí sich hatte von ihm fern halten sollen. Und all das würde er mit solch einem Stolz, solch einer Begeisterung erzählen, dass jeder, der ihm zuhörten würde, lebhaft folgen können würde. Denn er ist stolz auf das, was er ist. Er ist stolz auf das, was er bereits kennt und erlebt hat.
____________sonstiges____________
MUSIK Howie Day - Collide (piano)
REGELN GELESEN zweifellos
WEITERGABE bei Notwendigkeit