strike them with terror!
Are you living free? That the creation itself, will be liberated, from it's bondage to decay to glorious children. Nothing's the same as when we were abandoned then. We've tied a rope to one end to alleviate the stress, and pardoned all your attempts at wisdom let's we all forget. Let's we all forget about you now. Running around again. Making it all worth seeing. I'll never be complete till we take what's inside and turn it back again. Turn it back again before we fall. Strike as their consuming! Fight off the bloodthirsty! The battle we fight is a rightful gain. The visions we have show a violent rein. Will you judge this city of bloodshed. Oh, infamous city that you turmoil in. Within you are slanderous men. Restore what was once a beautiful thing. In the face of my God I'll collapse!


maybe when i die again.
Herzlich Willkommen meine Damen und Herren, heute befinden sie sich in einem Spiel. Sie fragen sich ganz bestimmt, worauf sie sich da bloß eingelassen haben, oder nicht? Ja, wir haben sie angelockt, damit sie in eine andere Welt abtauchen. Nein, es ist keine schöne Welt, wie sie sich ganz bestimmt vorstellen können, aber es ist unsere Welt. Nein, um genauer zu sein, ist dies meine Welt. Es ist mein Spiel, mein Schauspiel. Diese Welt ist meine Bühne und wir alle sind ihre Spielfiguren. Doch ich und meine Schwestern spielen die Hauptrolle in diesem Leben. Jedenfalls haben wir die Hauptrolle in unserem Leben eingenommen. Alle anderen um uns herum sind nur irgendwelche unwichtigen Nebendarsteller. Nur um uns dreht sich alles. Doch wo bleibt nur mein Benehmen, ich habe mich ja noch gar nicht vorgestellt meine Damen und Herren.
Mein Name ist Invidia. Sicherlich haben Sie diesen Namen noch niemals vernommen, aber er hat doch einen wunderbaren Klang in einer Welt, die dem Untergang geweiht ist, oder etwas nicht? Sie sollten sich an ihn gewöhnen, denn Sie werden ihn noch öfter hören. Aber vielleicht sind auch einige von Ihnen bei diesem Namen aufgeschreckt. Vielleicht kennen diesen Namen doch so einige aus Ihren Reihen. Ja, ich muss schon zugeben, dass der Name ein wenig heikel ist, aber was solls. Ich trage diesen Namen mit Stolz. Wahrscheinlich mit viel zu viel stolz. Aber er ist meiner würdig, meine Damen und Herren. Invidia ist eine der sieben Todsünden. Ja, sie haben ganz richtig gehört. Doch nicht nur mein Name ist eine Todsünde, sondern auch ich. Aber ich möchte unserem Schauspiel nicht vorweg greifen. Invidia ist die Todsünde des Neides. Der Eifersucht. Der Missgunst. Aber nein, nicht ich bin neidisch oder eifersüchtig, es sind all die anderen um mich herum. Sie würden sicher gerne wissen wieso!? Da muss ich sie leider enttäuschen, dieses Rätsel werden wir wohl erst später aufklären können. Also seien sie gespannt auf dieses Drama, dieses Horrorszenario, das sich vor ihren Augen abspielen wird.
Dennoch möchte ich erst noch einmal ein wenig mit mir fortfahren, schließlich bin ich der Erzähler in diesem Theaterstück. Schließlich habe ich dieses Stück geschrieben. Ich bin eine Fähe, also vom weiblichen Geschlecht und ich weiß eindeutig mit meinen Reizen umzugehen. Werter Herr. Ja, sie dort hinten, würden sie bitte einmal vorkommen? Oh, was werden sie denn so rot, wurden sie etwa noch nie von einer solchen Schönheit wie mir angesprochen? Ja, das glaube ich Ihnen, sieht man Ihnen eindeutig an. Setzen Sie sich wieder, die Damen gucken ja schon ganz neidisch in diesem Publikum. Ach, das ist wirklich amüsant. Ich sagte ja, ich brauche nicht neidisch sein, im Gegensatz zu Ihnen. Und dabei bin auch noch erst 2 Jahre alt, was für eine Frechheit, oder nicht? So ein Jungspund wie ich, kann die gesamte Männerwelt um den Finger wickeln, wenn sie wollte. Ach, meine Damen, jetzt schauen Sie doch nicht gleich zur Seite und verschränken Ihre Arme, das ist doch wirklich ein wenig albern, oder etwa nicht, was meinen Sie? Sie sind doch hierher gekommen, um ein wenig Spaß zu haben, so lassen Sie sich doch nicht den Spaß verderben, das ist doch unnütz.
Denn auch ich habe es in diesem Theaterstück namens Leben nicht gerade einfach. Glauben Sie nicht, dass mir das hier alles leicht fällt. Ich und meine Schwestern sind schließlich auch nicht unbeschadet aus dieser Zeit des Horrors hervorgetreten. Ich meine, sehen sie mich doch an. Ich komme aus dem Tal der Raben, bin eigentlich ein Timberwolf. Ich gehöre Fenris an, aber auf der anderen Seite fühle ich mich auch teilweise zu Engaya hingezogen. Es ist ein Zerreißspiel, das dieses Theaterstück noch spannender macht. Genau deswegen sehe ich eben so aus, wie ich aussehe. Aber ich bin sicherlich wunderschön. Sie glauben mir nicht? Ach, Sie werden es noch sehen, wenn ich mein Kostüm anhabe, das hier ist doch schließlich nur der Prolog, das Stück hat doch noch gar nicht begonnen. Aber haben Sie keine Sorge, Sie werden unsere, beziehungsweise meine Schönheit noch früh genug erkennen können. Seien sie gespannt. Habe ich noch etwas vergessen? Naja, mein Titel ist eben die Todsünde. Passen Sie lieber auf, wenn Sie sich mit mir abgeben, Gott könnte Ihnen das auf keinen Fall verzeihen, ich würde Sie ganz bestimmt ins Verderben reißen. Thihihi. Also, sehen Sie sich vor und lassen Sie sich nicht von meinem Aussehen hinreißen, liebe Herren der Schöpfung! Sonst werden Sie niemals das Paradies erreichen können. Außerdem habe ich den höchsten Rang unter meinen Schwestern. Ich bin die, die den Ton angibt und immer das Ziel findet, auch wenn der Weg noch so aussichtslos scheint. Ich bin bestimmend und habe deswegen wohl auch ein paar Probleme mich in dieses Rudel einzufinden, dass Sie auch auf der Bühne antreffen werden, aber das schaffe ich schon, schließlich bin ich eine Schauspielerin und die kann sich durch alles hindurch manövrieren. Außerdem hat dieses Rudel sowieso noch keine feste Struktur, es ist viel eher ein wirklich kleiner jämmerlicher Haufen. Oh, entschuldigen Sie, so hatte ich das gar nicht ausdrücken wollen. Vielleicht sollte ich doch wirklich aufhören zu reden und lieber den Vorhang öffnen, damit Sie sich dieses Schauspiel ansehen können.
Viel Spaß, lassen wir den Horror beginnen.

name;; INVIDIA.
bedeutung;; NEID && MISSGUNST && EIFERSUCHT.
alter;; 2 JAHRE.
geschlecht;; WEIBLICH.
zügehörigkeit;; ZWISCHEN FENRIS && ENGAYA.
titel;; TODSÜNDE.
rang;; KEINER.

marching to death, marching.
Ach, sie wollten mich noch unbedingt in meiner Umkleidekabine besuchen, das ist natürlich gar kein Problem, wieso sollte es denn auch? Ich habe doch schließlich nichts zu verstecken, mein Kostüm ist wunderschön, oder Invidia ist insgesamt wunderschön. Warten Sie, ich ziehe es für Sie an, schließlich ist das hier die einzige Rolle, die ich in diesem Leben spielen werde. Und so verwandele ich mich in die Fähe, als die ich geboren wurde. Meine Eltern fanden mich immer wunderschön, aber welche Eltern würden das denn bitteschön nicht tun? Ich hatte ja schon erwähnt, dass ich die Älteste unserer Geschwister war, deswegen bin ich wohl auch die größte geworden, mit einer Schulterhöhe von 79 Zentimetern denke ich doch schon, dass ich relativ groß für eine Fähe bin, und selbst wenn nicht, ändert das nichts an meiner Leichtigkeit, mit der ich durch diese Welt mich hindurchschleichen kann. Ich wiege nämlich nur gute 35 Kilogramm. Aber das sieht man mir doch wohl auch wirklich an, viele sind neidisch auf mich und mein Aussehen, genau aus diesem Grund habe ich es so sehr schätzen gelernt, es macht mich aus und macht mich immer wieder zu einem Fang für das Auge. Aber genug der Schwafelei, Sie möchten doch sicher genaueres darüber erfahren, denn mit Größe und Gewicht können Sie noch nicht sehr viel anfangen. Genauso wie ich in unterschiedliche Rollen schlüpfen und damit immer wieder anders sein kann, ist auch mein Fell geprägt. Die Farben schwarz und weiß dominieren zwar mein Aussehen, aber dennoch ist es etwas besonderes. Etwas sehr besonderes, wie ich finde.
Betrachten wir dieses Meisterwerk zu allererst auf der linken Seite. Meine linke Körperhälfte ist strahlend weiß, weiß wie Schnee, im Winter sieht man mich schon gar nicht mehr, wenn ich mich mit dieser Seite zum Himmel gerichtet in den Schnee lege. Ja, ich weiß, eigentlich ist das wirklich langweilig, weiße Wölfe gibt schließlich eigentlich überall und es ist nicht besonderes. Aber wechseln Sie doch bitte einmal auf meine rechte Seite meine lieben Damen und Herren. Aber erschrecken Sie nicht und lassen Sie nicht ihren Augen herausfallen, sollte es zu erstaunlich für Sie sein. Denn wie Sie nun sehen, ist meine komplette rechte Seite von schwarzen Fell bedeckt. Erstaunlich, nicht? Aber fragen Sie nicht, wie das funktioniert. Das ist nämlich eine ganz fürchterliche Sache, ich hatte doch schon erwähnt, dass die Strahlung des Krieges auch mich und meine Geschwister getroffen hat. Naja, und das ist dabei rausgekommen. Ja, diese Geschichte ist wirklich herzzerreißend traurig. Aber dennoch kann ich mich doch wirklich glücklich schätzen, oder nicht!? Schließlich ist diese Fellfärbung doch wirklich wundervoll, oder nicht? Ich habe so viele verschiedene Seiten und man kann immer wieder etwas Neues an mir entdecken. Ja, in diesem Leben wird es eben nie langweilig. Aber ich habe Sie vorhin angelogen, haben Sie das mitbekommen? Ich sagte, meine gesamte rechte Seite wäre schwarz. Aber eigentlich stimmt das so nicht, denn um mein Auge sehen sie noch eine weiße Fellzeichnung. Sie hat Ähnlichkeit mit einem Blitz, aber irgendwie auch nicht. Sie zeigt, dass Gefahr von mir ausgeht, ich bin gebrandmarkt. Aber wirklich interessieren tut es eigentlich sowieso niemanden, der sich mit mir abgibt. Bisher hat noch niemand diese Warnung erkannt. Bisher hat sie noch niemand für vollgenommen. Ja, man sollte sich vor der Todsünde Invivdia doch in Acht nehmen. Schließlich bin ich keine Selbstverständlichkeit. Aber wenn wir schon bei meiner Visage sind, wieso schauen Sie mir nicht einmal in die Augen? Ja, ganz tief hinein. Fällt Ihnen da eigentlich irgendetwas auf? Na los, schauen Sie genauer hin, Sie müssen doch etwas sehen. Sind Sie etwa blind? Das kann ja wohl nicht wahr sein! Man sieht doch eindeutig, dass meine Augen keine Farbe besitzen, sie sind grau. Eine perfekte Mischung aus dem Schwarz und Weiß meines Felles. Sie haben keinen Ausdruck. Kein Ausdruck von Freude, von Trauer oder sonst irgendwelchen Gefühlen. Das einzige, was sich in ihnen widerspiegelt sind Gleichgültigkeit und Kälte. Und trotzdem habe ich eine anziehende Wirkung auf alle um mich herum. Ich finde das schon ein wenig. . . eigenartig!? Aber hey, das ist ja schließlich nicht mein Problem, wenn andere so oberflächlich sind und sich von meinem wunderschönen Äußeren ablenken lassen.
Ansonsten bin ich recht zierlich, wie sie sehen können bei meiner recht anmaßenden Größe. Ich kann mich leicht durch die Welt bewegen und bin dennoch nicht schwach. Glauben Sie ja nicht, dass sie mich einfach mal so aus dem Weg räumen könnten, ich habe schon so einiges durchgestanden und gebe nicht so leicht auf! Unterschätzen Sie niemals eine Todsünde. Aber nun genug der Drohungen. Lassen Sie sich auch von mir einlullen. Von mir, meinem Charme und meinem wunderschönen Aussehen? Jetzt sagen Sie nein, aber seien Sie sich sicher, würden sie mich irgendwo treffen, würden Sie sich mir sicher nicht entsagen können. Dafür bin ich zu besonders. Zu schön. Zu einzigartig. Nicht umsonst haften immer alle Blicke an mir. Und nicht umsonst ziehe ich alle Neider und jegliche Eifersüchteleien auf mich. Aber dass ich nicht lache, da stehe ich drüber. Und so kann man mit den anderen doch viel leichter spielen. Und ich lieber Theater, wie Sie wissen! Dennoch muss ich Sie bitten nun die Umkleide zu verlassen, schließlich muss ich gleich auf die Bühne für das Stück meines Lebens. Bitte kehren Sie auf Ihre Plätze zurück und genießen Sie die Show mit der wundervollen und wunderschönen Invidia!

schulterhöhe;; 79 ZENTIMETER.
gewicht;; 35 KILOGRAMM.
augenfarbe;; SEELENLOSES GRAU.
fellfarbe;; SCHWARZ && WEISS.
merkmale;; BLITZ ÜBER DEM RECHTEN AUGE || SCHÖNHEIT, DIE ANDERE VOR NEID ERBLASSEN LÄSST.

you wanted it all and lost.
Na gut, vielleicht sollte ich zugeben, dass wir noch eine Winzigkeit vergessen haben, die noch wichtig für dieses Theaterstück wäre, schließlich sollten Sie doch schon im Vornherein wenigstens ein wenig wissen, was für ein Charakter sich hinter Invidia versteckt, oder etwa nicht? Ganz ins Leere wollen wir Sie dann vielleicht doch lieber nicht laufen lassen. Ja! Ich kann auch nett sein, wenn ich will. Aber ich will nicht zu viel um den heißen Brei herumreden. Ich werde nun in meine Rolle schlüpfen, die Rolle einer Verrückten!?
Guten Tag, mein Name ist Invidia und wie Sie vielleicht schon mitbekommen haben, bin ich doch recht eingebildet. Ich weiß, dass ich gut aussehe und ich mache auch keinen Hehl darum. Warum sollte ich das denn auch tun? Ich wäre doch echt dumm, wenn ich all die Blicke, die ich auf mich ziehe ignorieren würde. Wieso sollte man aus solchen gottgegebenen Stärken nicht auch seine eigenen Vorteile ziehen? Da wäre ich doch wirklich schon ziemlich dumm. Ich liebe es andere zu umgarnen, vor allem das männliche Geschlecht. Hachja, sie sind doch wirklich sehr leicht zu beeinflussen, das ist ja wirklich schon recht witzig, wie ich manchmal nur mit einem Augen zwinkern muss und schon werden mir alle Wünsche von den Lefzen abgelesen. Es macht mir sehr viel Spaß mit den Rüden zu spielen und ich beherrsche dieses Spiel wohl auch so gut wie niemand anderes. Aber ich werde jetzt mal niemandem aus diesem reizenden Publikum umgarnen, sonst werfen mir gleich wieder alle weiblichen Anwesenden einen strafenden Blick zu. Nein, wie ich doch Neid und Eifersucht liebe. Es ist wirklich zu amüsant Nicht nur diese wundervollen verliebten Blicke der Rüden, sondern auch noch dazu dieser Hass in den Augen der Fähen. Daran könnte ich mich wirklich den gaaanzen Tag ergötzen. Sie halten mich für ein Monster? Vielen Dank, das Kompliment bekomme ich des Öfteren. Von Liebe und allen anderen zwischenwölfischen Beziehungen halte ich leider sowieso überhaupt nichts. Das Leben ist ein Spiel. Es ist mein Spiel und Ihr alle werdet nach meinen Regeln tanzen. Ihr seid meine Spielfiguren mit denen ich machen kann, was ich will. Natürlich kenne ich alle möglichen Formen der Umgarnung und eine weitere meiner Vorzüge ist mein zuckersüßer Charme. Ich kann zwischen so vielen Rollen hin und her wechseln, schließlich bin ich doch eine Schauspielerin, da sollte man das doch wirklich sehr gut können, oder etwa nicht? So kann ich mal die arrogante Schlampe sein, aber auch die schüchterne Fähe von nebenan, an die man fast gar nicht herankommt. Aber um ehrlich zu sein, interessiert mich das alles herzlich wenig.
Es gibt niemandem in diesem Leben mehr, der etwas anderes als meine Fassaden kennt. Naja, außer vielleicht meinen Schwester. Aber zu denen werde ich wohl nachher noch zu sprechen kommen. Aber erst mal geht es weiter mit mir. Und zwar nur mit mir. Ja, ich bin schon ziemlich eingebildet und Ich bezogen. Ich stehe immer im Mittelpunkt und ich liebe es einfach. Ich bin die geborene Künstlerin. Die geborene Schauspielerin. Und das lustigste daran ist ja eigentlich, dass wirklich immer alle nach meiner Nase tanzen. Natürlich kann ich mich auch selber durchsetzen, aber ich bin nun einmal ziemlich verwöhnt und lasse doch lieber alle anderen die Drecksarbeit machen. Warum sollte ich mir schließlich die Pfoten dreckig machen? Während fast alle Rüden sich zu mir hingezogen fühlen, kann ich mit Fähen überhaupt nicht. Das liegt nicht nur an dem Neid, sondern auch daran, dass sie meistens recht zickig sind und sich mir so nicht beugen. Ich kann es wirklich nicht ab, wenn man mir kontra gibt, da könnte ich wirklich zur Furie werden, man sollte also lieber aufpassen, was man zu mir sagt, sonst könnte auch ich mal schnell bissig werden. Hinzu kommt auch noch, dass ich mit anderen weiblichen Tieren meiner Art eigentlich nicht sehr viel anfangen kann. So bin ich ihnen gegenüber eher abfällig, kalt und vor allem arrogant. Für mich sind sie nur Abschaum. Wahrscheinlich hatte ich deswegen auch noch nie so etwas wie eine Freundin. Aber wer braucht das bitteschön auch? Also ich auf jeden Fall nicht. Ich bin eine Einzelkämpferin, die sich wahrscheinlich auch nicht sehr gut in Gemeinschaften einfügen kann. Aber das ist mir eigentlich auch ziemlich egal. Ich spiele sowieso nur mit allen. Irgendwann findet das jeder raus. Aber darüber kann ich nur lachen. Wirklich dann lache ich meinen Gegenüber einfach aus. Ich bin echt böse, sagen Sie? Vielen Dank, ich weiß. Und ich liebe es. Wieso sollte man in dieser Welt ohne Ziel denn bitte auch noch lieb und nett sein? Was für ein Schwachsinn. Weder hier noch irgendwo anders wird es noch schön sein. Alle glauben sie an irgendein Paradies, in dem alles besser ist, dabei wird es nur noch schlimmer. Ein Paradies, das nur Horror verbreitet. Hahaha. Gott, das ist ja wirklich wunderbar. Vielleicht könnte ich ja sogar die Göttin stürzen. Was haben Sie dahinten gerufen? Ich und größenwahnsinnig? Wie kommen Sie denn bitteschön darauf? Dass ich nicht lache.
Ja, natürlich gibt es noch ein anderes Gesicht hinter der Fassade der Schauspielerin. Und leider muss ich Ihnen dieses wohl vor unserem Schauspiel auch offenbaren. Dieses Gesicht kennen auch nur meine Schwestern, auch wenn ich es Ihnen gegenüber inzwischen auch immer seltener zeige, man findet sich eben immer mehr in seine Rollen hinein. Ich bin die Älteste von uns und hatte daher nach dem Tod unserer Eltern eben immer am meisten Verantwortung zu übernehmen. Ich habe mich immer um meiner Wurfgeschwister gekümmert und so findet sich hinter harten Schale doch ein weicher Kern. Ich würde für meine Schwestern in den Tod gehen, wenn es sein müsste. Ihnen gehört mein Herz. Und nachdem unsere Eltern gestorben sind, waren sie die einzigen, die ich noch hatte. Ich will jetzt keine Seufzer im Publikum hören, sonst setzt es was! Haben Sie das verstanden? Ich kann einfühlsam und verständnisvoll sein. Kann man gar nicht glauben, oder? Ist aber so. Muss ja auch keiner weiter wissen, schließlich dringt niemand anderes so tief vor, dass er diese Seite an mir überhaupt entdeckt. Muss man ja auch nicht. Während ich so sonst nämlich eigentlich fließend Ironie und Sarkasmus rede, kann ich hier wirklich zuhören und muss auch nicht im Mittelpunkt stehen. Wie gesagt, meine Schwestern bedeuten mir alles. Und eigentlich habe ich diese Fassade nur gebaut, um nicht so verletzt zu werden, wie nach dem Tod meiner Eltern. Schließlich musste ich für meine Schwestern immer stark sein. Schließlich brauchten sie jemanden, der für sie da war, nachdem unsere Eltern einfach weg waren. Ich habe die Führung übernommen und musste uns durch alle Gefahren dieser verdammten Welt bringen. Irgendwie habe ich einen Weg gefunden, auch wenn es vielleicht eigentlich nicht der beste war. Aber wir hatten niemanden, der uns hätte auf den richtigen Pfad lenken können und so haben wir diesen grausamen eingeschlagen, der uns aber bisher nicht das Leben gekostet hat. Schließlich leben wir immer noch.
So, nun genug davon! Sonst denken Sie noch ich wäre eigentlich voll nett, oder so. Aber das bin ich nicht! Nur denen gegenüber, denen ich vertraue. Und bisher hat noch niemand mein Vertrauen gewonnen außer meinen Schwestern. Es ist sehr schwer an mich heran zu kommen, da meine Schauspielerei wirklich Spitzenklasse ist. Wie Sie ja inzwischen mitbekommen haben dürften. Aber ich habe nun wirklich genug geredet. Es ist Zeit für unser Schauspiel! Los! Vorhang auf.


STÄRKEN
[x] SCHAUSPIELEREI.
[x] GEBRAUCH VON SARKASMUS && IRONIE.
[x] ANDERE UM DEN FINGER WICKELN.
[x] ANDERE VERHÖHNEN && SICH ÜBER SIE LUSTIG MACHEN.
[x] DIE FASSADE AUFRECHT ERHALTEN.
[x] SICH UM IHRE SCHWESTERN KÜMMERN.
[x] STARK SEIN && SICH DURCHS LEBEN SCHLAGEN.
[x] ZUHÖREN && VERSTÄNDNISVOLL


SCHWÄCHEN
[x] ZEIGT NIE IHR WAHRES ICH.
[x] GEFANGEN IN IHREN ROLLEN.
[x] ARROGANT && ABWEISEND GEGENÜBER FÄHEN.
[x] BAUT KEINE BEZIEHUNGEN AUF.
[x] WILL IMMER IM MITTELPUNKT STEHEN.
[x] SEHR ANSPRUCHSVOLL && UNHÖFLICH.
[x] LÄSST ANDERE LIEBER DIE ARBEIT MACHEN.
[x] KEIN GEMEINSCHAFTSTIER.


betrayal is an easy way out.
Es war einmal vor langer Zeit. . . Verdammt! Das hier ist doch kein Märchen, haben Sie das etwa ernsthaft gedacht? Das ich nicht lache. Dieses Schauspiel findet nicht irgendwo hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen statt, oder so. Wir befinden uns in einer Hölle! Jedenfalls sehe ich es als Hölle an. Oder ist es etwa wunderbar, die ganze Zeit zwischen Göttinnen hin und her gerissen zu werden, weil die beiden sich nicht auf ein Gleichgewicht einigen können? Also es wäre ja schon ganz witzig, wenn endlich einmal Fenris seine Macht zeigen könnte. Das Ergebnis wäre wirklich zur herrlich. Auf der anderen Seite hätte Engaya meiner Familie sich ein Leben sichern können. Doch in genau dieser Zeit wurden ich und meine Schwestern geboren. Unsere Eltern waren schon zu dieser Zeit todkrank. Invidia war die Älteste des ersten und letzten Wurfes der beiden. Das ist nun schon zwei Jahre her. Diese drei Welpen mussten schnell lernen ihr eigenes Leben auf die Beine zu stellen, schließlich hatten ihre Eltern eine unheilbare Krankheit, die sie von innen auffraß. Das war sicher das Werk von Fenris gewesen. Vielleicht wollte er damit ja Invidia und ihre Geschwister an sich binden!? Man kann es nur vermuten, aber so verloren die drei Welpen recht schnell ihre wichtigsten Bezugspersonen. Und es wurde die verbitterte Todsünde erschaffen. So wurden ihre Eltern von diesem Virus von innen heraus aufgefressen und verloren somit immer mehr ihre Vitalfunktionen, bis sie schließlich nach sechs für die Welpen endlos scheinenden Monaten starben. Schon lange war nichts mehr von ihrem ehemaligen Antlitz zu sehen gewesen, sie waren einfach nur noch Knochenhaufen. Invidia war die einzige, die diesen schrecklichen Anblick sehen musste. Ihren Schwestern hatte sie die Wahrheit gesagt, sie aber nicht mehr zu den Leichen ihrer Eltern gebracht, es wäre einfach zu schrecklich gewesen. Seitdem verfolgten die Bilder dieses Tages die Todsünde immer wieder in ihren Träumen. Dabei hatten sie noch einen Abend zuvor alle miteinander dagesessen und sich unterhalten. Das einzig eigenartige war das gewesen, was ihr Vater ihr kurz bevor sie Nachtruhe gehalten hatten, gesagt hatte.

“Invi. Du musst auf deine Geschwister aufpassen. Sie werden dich brauchen. Du musst stark sein. Versprichst du mir das?“


Natürlich versprach Invidia dies ihrem Vater. Sie war doch schließlich die Älteste und liebte ihre Eltern. Niemals hätte sie ihnen einen Wunsch abgeschlagen. Da hätte sie doch auch überhaupt keinen Respekt gegenüber diesen gezeigt. Und für ihre Familie verspürte sie mehr als nur Respekt. Es hatte sie immer begeistert, wie sich ihre Eltern um sie und ihre Geschwister gekümmert hatten und das, obwohl sie so kurz vor ihrem Ende standen. Hätte Invidia gewusst, dass sie ihren Vater dort das letzte Mal lebendig sehen sollte, hätte sie ihn sicher gebeten da zu bleiben. Aber woher hätte sie das wissen sollen? Sie hatte es irgendwie geahnt. Aber gewusst? Niemals. Dieses Gespräch wird der Fähe wohl ihr Leben lang im Kopf herumschwirren. Und sie hasst es von Tag zu Tag mehr. Es erinnert sie immer wieder daran, dass es vorbei war. Dass diese Welt ihr ihre Eltern einfach so genommen hatte, weil sie so grausam war. Und so war sie mit ihren Geschwistern losgezogen und hatte die Führung übernommen. Sie war stark gewesen, wie es ihr Vater von ihr verlangt hatte. Und sie hatte nur noch für die beiden gelebt. Auch wenn sie manchmal wirklich am liebsten gegangen wäre. Es war eine schwere Aufgabe sich um die beiden zu kümmern, vor allem, wenn sie sich einmal wieder gestritten hatten. Aber sie waren eine Familie und sie schafften alle Wege. Irgendwie schummelten sie sich schließlich überall durch.
Sie waren ein perfektes Team, das in jeder Situation zusammenhielt. Egal, was vorfiel. Ob sie nun von irgendwelchen anderen Wölfen angegriffen wurden, oder sich durch gefährliche Felder bewegen mussten. Irgendwie schafften sie das alles ohne wirklich schlimme körperliche Verletzungen davon zu ziehen. Von seelischen wollen wir an dieser Stelle lieber nicht reden. Invidia fand ihre eigene Strategie sie alle durchzuschlagen, schnell bemerkte sie nämlich ihre Anziehungskraft gegenüber Rüden, die sie schnell für sich nutzen konnte, damit jemand Nahrung für sie beschaffte und sie alle drei schützte, bis der Rüde merkte, dass er niemals eine Chance bei der Fähe haben würde und sie verließ. Ihr Leben war vom Wandern geprägt. Lange an einem Ort konnten sie einfach nie verweilen. Dafür wurden sie zu schnell wieder fortgeschickt. Inzwischen ist aus den dreien das perfekte Team geworden, würde sich doch niemals jemand zwischen sie stellen können. Dafür konnten sie umso besser Zwietracht zwischen anderen streuen. Darin waren sie einfach Experten.

Doch es sollte alles noch viel schlimmer kommen. Invidia konnte ihr Versprechen nämlich nicht einhalten. Sie schaffte es nicht sich bedingungslos um ihre Schwestern zu kümmern. So wurden sie eines Tages von ein paar Wölfen angegriffen und umkreist. Während Invidia noch versucht hatte sich gegen diese zu wehren, wurde sie recht schnell niedergeschlagen und in eine Ecke gedrängt. Verletzt und erschöpft musste sie dabei zusehen, wie die schwarzen Abkömmlinge ihre beiden Schwestern zerfleischten. Vor ihren Augen nahmen sie sie langsam auseinander und ergötzten sich an den Schmerzen der beiden. Invidia hatte etwas tun wollen, doch sie hatte sich nicht mehr bewegen können. Fühlte sich wie betäubt. Sie dämmerte nur vor sich hin und hatte dieses grauenvolle Schauspiel mit ansehen müssen. Warum sie verschont wurde? Sie hatte keine Ahnung. Nachdem sie ihre Schwestern getötet hatten, hatte sie noch eine Warnung von den Schwarzen bekommen, bevor sie sie einfach hatten liegen lassen. Das war wahrscheinlich der einzige Moment in ihrem Leben gewesen, in dem Invidia am liebsten gestorben wäre. Sie hatte sogar geweint. Ihr Herz war zerrissen. Sie hatte nicht auf ihre Schwestern aufpassen können. Sie hatte versagt und war nun endgültig alleine. Tagelang war sie an diesem Platz geblieben. Hatte darum gebetet, dass die Schwarzen wiederkommen und sie auch töten würden. Doch sie kamen nicht wieder und Invidia hatte sich wieder ein wenig erholt. Seit diesem Ereignis streift die Fähe nun alleine durch die Länder. Hin und hergerissen zwischen Gut und Böse, doch im Moment eher auf der Seite von Fenris. Zwar vermutet Invidia, dass er die Wölfe geschickt haben könnte, die ihre Schwestern getötet haben, aber dennoch ist ihr Herz inzwischen so zerfressen, dass sie sich das Gute fast gar nicht mehr vorstellen kann. Diese Welt ist böse. Diese Welt ist der Horror.

Ja meine lieben Zuschauer, das war erst der Anfang der Geschichte. Sie ist nicht besonders spektakulär und dennoch hat sie spektakuläre Persönlichkeiten hervorgebracht. Wer weiß bitte schon, wie das hier alles nur ausgehen wird? Lehnen sie sich weiter zurück und betrachten sie die Todsünde, die nun auf ein neues, ganz anderes, Rudel treffen werden. Ich verspreche Ihnen, es wird mehr als nur spannend!


family

friends

Superbia (Sister) †
Ira (Sister) †


Superbia (Soulmate)
Ira (Soulmate)


loves

hates

NAME


Yjel (verantwortlich für Tod ihrer Schwestern)


known

unknown

Tyraleen (fast respektiert)
Sheena (neutral)
Aszrem (neutral)


Averic (interessiert)
Caitír Ayân (uninteressiert)



what a perfect bloody mess.
Entschuldigen Sie bitte diese doch noch recht kurze Geschichte. Aber wir sind nun einmal erst zwei Jahre alt. Und außerdem hat diese Geschichte doch gerade erst angefangen! Wir wissen selber noch nicht, wie dieses Leben weitergehen wird. Das Drehbuch ist noch nicht beendet. Also seien sie einfach gespannt und lassen Sie sich auf dieses Abenteuer ein, es wird ganz bestimmt so einige Überraschungen für sie bereit halten. Und so verabschiede ich mich vorerst von Ihnen und hoffe doch, dass sie auch bei unserer Fortsetzung wieder an unserer Seite weilen werden. Vielen Dank.