A L L G E M E I N E S
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• Name •
Ahkuna Caiyé


• Bedeutung •
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• Titel •
Engelsstimme & Teufelszunge

• Rasse •
Polar-/Timberwolf


• Geschlecht •
Fähe



• Alter •
2 Jahre


• Glaubenszugehörigkeit •
Neutral


A U S S E H E N
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• Aussehen •
Ahkunas Grundfarbe ist weiß, jedoch hat sie graue Abzeichen an der Schnauze und am Hinterlauf, der den meisten Kontrast zu ihrem weißen Fell bildet. Ihr Fell glänzt im Sonnenlicht und liegt meist flach an ihrem Körper. Allerdings hat sie eine Art Kragen, der ihren Kopf merklich vom Rest des Körpers "abtrennt".
Man merkt es ihr an das sie Shanis Tochter ist, da Ahkuna zierlich und deshalb auch nicht allzu gut im Kämpfen ist. Auch ist sie nicht die größte Fähe. Allerdings kann sie so viel besser durchs Gestrüpp rennen und somit besser fliehen. Sie ist auch nicht die dickste, was sie auch noch viel schneller macht. Ihre Pfoten sind etwas breiter damit sie mehr halt hat auf dem Boden aber ihre Ballen sehen sehr mitgenommen aus, da Sie sie sehr beansprucht während sie über Stock und Stein rennt. Ihre Ohren sind abgerundet und es ist nur sehr wenig Fell in der Ohrmuschel. Diese stehen auch meistens Aufrecht an ihrem Kopf und lassen sie immer Aufmerksam wirken.
Ahkuna strahlt eine Gewisse Ruhe und vertrauen aus, welche sie auch auszeichnet. Wenn man sie so sieht, würden ihre Ausstrahlung und ihre Haltung, die unangespannt und locker wirkt, eher kühl und abweisend wirken. Ihre blauen Augen die dabei dieses Gefühl unterstreichen, lassen sie dabei nicht gerade fröhlicher wirken.



• Fellfarbe •
Schneeweiß


• Augenfarbe •
Eisblau


• Größe •
70 cm


• Gewicht •
42 Kilo



• Körperbau •
Schlank und Zierlich



• Besonderheiten •



C H A R A K T E R
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• Charakter •
Ruhig und Schüchtern. Schützend hinter ihrer Mutter, jederzeit bereit ihr kleines Köpfchen in Mamas Fell zu verstecken. Das war sie einst. Die alte Ahkuna Caiyé. Doch sie hatte sich verändert. Vielleicht war es die Reise, wo sie merkte auf eigenen Beinen zu stehen. Ahkuna wurde selbstbewusster und selbstsicherer. So leicht wie damals, lässt die Fähe sich nicht mehr unterkriegen und rumkommandieren. Sie ist immer noch das brave Mädchen von neben an, doch auch Ahkuna kann ihren schlechten Tag haben. Der Charakter der Fähe verändert sich dabei so stark, dass man meinen könnte, einer anderen Wölfin gegenüber zu stehen. Dies passiert lediglich nur, wenn man sie beleidigt oder bis auf die Knochen reizt. Wenn sie diese ‚5 Minuten‘ hat, dann wäre es das Beste ihr nicht zu begegnen und sie einfach in Ruhe lassen.
Ahkuna liebt das Ruhige und Gemütliche. Oft trifft man sie etwas abseits des Rudels, wo sie einfach vor sich hin döst oder einfach nur in ihre Traumwelt versinkt. Doch das soll nicht heißen, dass Ahkuna die absolute Langweilern ist. Im Gegenteil. Sie kann manchmal schon ganz verrückt und verspielt sein. Besonders bei ihren Geschwistern verliert sie jegliche Hemmungen und tollt ausgelassen mit ihnen herum. Bei anderen Wölfen würde sie sich wahrscheinlich zurück halten. Schließlich ist sie schon eine junge Fähe und will gut bei jedem ankommen. Besonders bei den Rüden will sie sich von ihrer besten Seite präsentieren. Ob sie dann vielleicht etwas Eitel und hochnäsig wirkt, liegt letztendlich im Auge des Betrachters. Doch dieser Eindruck, der von ihr entsteht, entsteht bei Ahkuna ungewollt.
Als Letztgeborene fühlt die Weiße sich manchmal etwas einsam und versucht deswegen die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, was aber meistens nicht gelingt. Leid oder wenn jemandem weh getan wird, dass kann Ahkuna nicht mit ansehen. Früher hätte sie wahrscheinlich die Augen zugekniffen, wenn sie sehen würde, dass jemand von einem älteren Wolf erniedrigt wird. Doch nun würde sie auch ihren ganzen Mut zusammen nehmen und sich mit erhobenem Haupt vor das Opfer stellen. Sie würde für jemanden alles tun, wenn sie sehen würde, dass es ihm schlecht geht. Hin und wieder gefährdet sie so ihre eigene Sicherheit und ihr eigenes Wohl, doch in dem Moment denkt sie darüber einfach nicht nach.


• Charakterzitat •
„Ohne Leiden bildet sich kein Charakter.“



• Besonderheiten •
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• Stärken / Schwächen •
(+) Selbstbewusst & Selbstsicher
(+) Mutig
(+) Starke Seele
(+) Kann minimalste Gesichtsregungen erkennen und meistens richtig deuten
(+) Schnelle Läuferin
(+) Sehr Flink


(-) Hin und wieder vielleicht zu Rechthaberisch
(-) Schnell eingeschnappt
(-) Stur
(-) Handelt oft unüberlegt
(-) Keine gute Ausdauer




H E R K U N F T
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• Herkunft •
Tal der Sternenwinde

• Geburtsrudel •
Rudel der Sternenwinde


• Rang •
Jungwölfin
?

• Leibliche Familie •
Vater:
Hiryoga
Mutter:
Shani Caiyé
Brüder:
Jakash Caiyé
Schwestern:
Sharíku, Kursaí Akihiko, Rakshee
Ehemaliger Gefährte:
Nein
Welpen:
Nein




• Geschichte •
Meine Geschichte fängt im Sommer vor 17 Monaten an. Damals wurde ich hoch in den Bergen geboren. Selbst im Sommer war es dort eiskalt und es wuchsen kaum Pflanzen. Nur meine Mutter, mein Vater und zwei Freunde waren bei uns. Ich wusste nie warum nur wir da waren. Es ging mir immer durch den Kopf ob es vielleicht mehr gibt von uns dort draußen. Die Reaktionen meiner Eltern bestätigten mich, denn immer wenn ich nach unten laufen wollte und dort auf dem Gras tollen wollte hielten sie mich auf. Irgendwas schien dort unten zu sein was meine Eltern angst machte. Ich wusste nicht ob ich Angst haben oder es einfach mal heraus finden sollte.
Irgendwann erkannte ich den Grund da für. Es waren weiter Wölfe. Sie sahen alle so aus wie meine Eltern nur in anderen Farben und Größen. Es war so spannend andere Wesen zu sehen die so waren wie ich. Es war wie eine große Familie. Nein. Es WAR eine große Familie. Obwohl sie alle aus verschiedenen Familien kamen und so unterschiedlich waren, waren sie alle so lieb zueinander und zu uns. Wie schön war es nur bei so vielen Wölfen zu sein. Es gab einem so viel vertrauen.
Als wir endlich den Berg herunter gingen, damals war ich 4 Monate alt, war die Wanderung sehr schwer. Auch merkte man die Anspannung zwischen den Wölfen. Hin und wieder konnte ich die Worte „Fremde Schar“, „Kampf“ und „vertreiben“ hören. Doch immer wenn ich die entsprechenden Wölfe darauf ansprach taten sie so als ob sie nichts gesagt hätten und lenkten vom Thema ab. Es war merkwürdig bei so vielen Wölfen zu sein, deren Anspannung man schon spüren konnte.
Als wir langsam unten im Tal ankamen roch man schon das dort irgendwas war. Etwas beängstigendes. Dann trennten sie uns von den großen und wir mussten bei ein paar Aufpassern bleiben während die anderen weiter gingen. Von weitem konnte man diesen merkwürdigen Geruch riechen den ich immer roch wenn ich mir meine Pfote aufgeschlitzt hatte. Blut. Dort schien irgendwas zu sein. Doch immer wenn ich dort hin wollte wurde ich aufgehalten. Komisch. Dies hab ich doch schon mal gehabt. Wieso hielten sie uns davon ab dort hin zu gehen?
Irgendwann kamen sie dann zurück. Etwas beschädigt aber wohlauf. Ab da an durften wir weiter runter. Endlich. Das Tal. Es war so schön dort zu spielen. Über die Wiesen zu rennen und durch die Baumreihen zu gehen war etwas Abwechslung in Gegensatz zu dem rum klettern auf den Bergen.

Kapitel 2: Das Tal- Der Tod


Nach dem wir uns im Tal Einleben durften wurden wir ausgebildet. Eine richtige Ausbildung war dies zwar nicht aber es wurde uns bei gebracht wer über uns herrschte. Die Götter. Es war zwar interessant zu hören wer die Götter waren doch hätte ich lieber etwas mit meinen Geschwistern gespielt.
Nun kam der Winter und mit dem Winter auch der Regen. Leider war der Regen und die Wolken die ihn und den Schnee brachten Dauergast bei uns. Nie mehr wieder schien die Sonne auf mein Fell uns erwärmte es. Ich vermisste diese Wärme etwas. Jedoch war ich ja daran gewöhnt. Bei uns war es ja nichts anderes.
Allerdings war nun etwas dort was mir angst machte. Das Nichts. Es war gruselig wenn man vor ihm stand und es so betrachtete. Nebel. Interessant. Doch richtig dort hin traute ich mich nicht. Es schien schließlich so als ob es alles verschluckte.
Nach einiger Zeit allerdings wurde es von den anderen verdrängt das es da war. Somit vergaß ich es auch. Ich hatte schließlich was anderes zu tun als auf einen Nebel zu schauen und darauf zu warten das etwas passierte.
Im Frühling kamen nun auch wieder Welpen und wuschen das Nichts aus unseren Gedanken. Die größte Aufregung aber brachte die Geburt von Tyraleen und Averic, ihrem Bruder und Gefährten. Ohne den Segen von Engaya wäre es vielleicht zu einem riesigen Unglück gekommen.
Seit dem Winter aber schien das Nichts unaufhörlich zu wachsen. Es war auf einmal so groß. Schon wieder baute sich Spannung zwischen den Wölfen auf. Wie sehr ich dies hasste. Es machte alle immer so mies und kalt herzig. Man erkannte sie kaum wieder. Zwar gab es ein paar Wölfe die diesem Gefühl trotzten, doch auch diese wurden bald mit diesem Gefühl „gesegnet“. Meine Stimmung war zwar auch nicht die beste aber man sollte dies ja nicht anderen zeigen.
Was mir am meisten zu gesetzt hatte, war allerdings der Tod meines Vaters und Kaede. Es war unglaublich grausam zu hören wie der Rüde, der für das existieren von einem verantwortlich ist, in den Nebel verschwand, den man vorher so interessiert angeschaut hatte. Vater. Wieso musste es er sein? Wofür straften uns die Götter? Was hatten wir falsch gemacht? War es weil meine Eltern ohne Erlaubnis Welpen bekommen haben? Ich muss es heraus finden! Um meines Vaters willen!

Kapitel 3: Neuanfang

Kopflos und überstürzt verließ ich das Tal. Der Grund warum ich es tat, hatte mein Weltbild auf den Kopf gestellt. Was ich meinte was früher Gut war, war doch nicht das Gute. Richtig und Falsch verhakte sich so sehr, dass ich die Beiden kaum noch auseinander halten konnte. Tyraleen, eine Fähe die ich mit soviel Bewunderung ansah. Ich sah zu ihr hoch. Sah sie als mein Vorbild an. Damals kam es mir immer so vor, als ob sie zu jeder Frage eine Antwort wüsste. Eine Fähe die nur Gutes in sich trug. Dachte ich zumindest. Gerade von ihr hätte ich am wenigstens erwartet, dass sie ihren eigenen Sohn ermordet. Hatte ich mich wahrhaftig so von ihrer Art blenden lassen, dass ich nicht in ihr Innerstes geschaut habe? Ich wusste den Grund nicht warum und wieso sie dies getan hatte. Aber sie hatte ihn umgebracht. Ich fühlte mich irgendwie hintergangen. Meine Welt schien stehen geblieben zu sein. Plötzlich konnte ich in kein Gesicht sehen, ohne zu zweifeln ob der Wolf wahrhaftig der ist, für den er sich ausgab. Ich lief fort. Lief weg vom Rudel ohne einen Ton über meine Lefzen kommen zu lassen. Selbst meiner geliebten Mutter sagte ich nichts. Im Nachhinein bereute ich es, ihr nichts gesagt zu haben. Aber ich konnte nicht anders. Ich konnte an nichts anderes mehr denken als an ‚Weg von hier!‘.
Als unerfahrene Jungwölfin zog ich in die weite Welt. Damals bemerkte ich nicht, welche Gefahren ich vielleicht ausgeliefert war. Ich war Naiv, Schüchtern und zog den Schwanz viel zu schnell ein. Doch vielleicht war diese, nicht ganz so schöne Erfahrung die ich gesammelt habe, auch ganz gut. Wenn ich nicht damals das Rudel verlassen hätte, dann wäre ich wahrscheinlich nicht die, die ich jetzt bin. Es war hart auf sich allein gestellt zu sein. Oft musste ich hungern, weil ich nicht die beste Jägerin war. Doch mittlerweile schaffe ich es mich selber ernähren zu können. Hätte man mir vorher gesagt, wie mein Weg aussehen würde, dann würde ich wahrscheinlich keine Pfote raus setzen. So viele Gefahren traf ich. Aggressive Rüden, die es schafften mich zu erniedrigen und ranghöhere Fähen, denen ich unterlegen war. Doch das zeigte mir nur, dass ich was verändern musste. Und tatsächlich habe ich mich verändert. Ich war stärker geworden.
Ein halbes Jahr zog sich dahin. Auch wenn meine Reise mir soviel Neues zeigte. Ich fühlte mich Einsam. Auch wenn vielleicht unsicher ob sie, mein altes Rudel, mich wiedererkennen würden, mich wieder aufnehmen würden, schritt ich den Weg ein, der mich zurück führen sollte. Zurück nach Hause …