11.04.2011, 13:24
Ein, zwei Tage war es jetzt her. Gefühlte zwei Minuten. Tiberius hatte seine Standpauke bekommen und alle waren happy, weil er sich gefügt hatte. Alle, außer er selbst. Denn zwischen happy und normal lag bei dem Gestromten nur ein Sandkorn. Das Einzige, was ihm die Suppe ein wenig versalzte, war die Annahme, dass er mit seinem Verhalten jegliche Regeln gebrochen hatte. Dabei wurmte doch der 'Mord' viel mehr, oder? Zumeist war es auf jeden Fall so, dass verursachte Kameradentode hart bestraft wurden. Bestimmt war Tyraleen mit ihrer harten Strafe schwer bedient. Sie war schließlich jetzt Leitwolf – schwere Bürde. Aber Tiberius wäre nicht Tiberius, wenn er sich daraus keinen Spaß machte. Schließlich war er immerhin im Rudel, wenn gleich er den letzten und untersten Rang bestritt. Wie sagte man doch so schön? Ein Rudel ist nur so stark wie sein letztes Glied. Folglich musste sich die ganze Bande anstrengen, um mit ihm mitzuhalten. Und sein Rang verriet noch etwas: er war kein Schnauzenlecker. Er hatte eine Meinung und vertrat sie bis zum Äußersten. Ganz ehrlich: er war schon ein verdammt cooler Wolf. Auch wenn er viel zu bescheiden war, um es so im Raum stehen lassen zu können.
“Hey Großer“,
begrüßte er den schwarzen Wolf, dem er fast versehentlich auf die Rute getreten wäre. Ganz in seiner Selbsthymne hatte er den Rüden übersehen. Der Gestromte setzte zwei Schritte zurück, um in die gelb-grünen Augen schauen zu können. Er hatte diesen Wolf schon zwei, drei Mal gesehen, aber nie nach dessen Namen gefragt. Obwohl Tiberius neugierig war, welche Geschichte wohl hinter der Narbe steckte, die der Schwarze über seinem rechten Auge trug.
“Tiberius ist mein Name – ich denke, er wird Dir schon bekannt sein. Schließlich ist das der Name, den alle in nächster Zeit mit voller Verachtung und bösem Grollen aussprechen werden. Na ja, gut, das Thema bei Seite. Wie heißt Du?“,
das Lächeln breit auf den Lefzen und eine Braue hochgezogen. Wieder einmal sah es ziemlich höhnisch aus, aber wer den Gestromten kannte, wusste, dass er es nicht besser gelernt hatte.
11.04.2011, 21:32
Volk lag einfach so da und versuchte etwas gutes an diesem bescheidenem Wetter und der elenden Kälte zu finden, was ihm aber zusehends schwer viel. Mit einem schnauben versuchte er seinem Unmut Luft zu machen, wirbelte dabei Schnee hoch der prompt auf seiner Nase landete. Aus diesem Grund sprang der Rüde, leicht trotzig auf, schüttelte seinen Kopf und nieste einmal. Bis zu dem Zeitpunkt, als Tiberius ihn ansprach, hatte der Schwarze ihn nicht wirklich wahrgenommen, sei es aufgrund des schalldämpfenden Schnees oder wegen dem Unmut der den Rüden durchzog. Mit den Worten „Hey Großer“ die ihn wieder etwas lächeln ließen. Der Gestromte war Volk schon bekannt gewesen, von der letzten Versammlung. Frech aber dennoch gewählt konnte sich dieser Wolf ausdrücken, dass gefiel Volk schon zum Zeitpunkt der Geschehnisse, vielleicht aus einem besonderem Grund, ER war wie der Schwarze noch vor kurzer Zeit war. Tiberius war ein aufsässiger Rebell.
„Ich, ich bin Volk Zubami und ja, ich konnte dich mit diesem Ereignis, sehr gut verbinden. Deine Art gefällt mir irgendwie, da du mich an meine wilde Zeit erinnerst. Also mach dir keine Sorgen was ich von dir denke, aber so wie ich dich einschätzen würde, denke ich nicht das dich fremde Meinungen interessieren.“
Volk grinste Tiberius an und streckte sich erst mal. Die selbstsichere Art des Gestromten war auf seine Agilität zurückzuführen, darauf schloss Volk zumindest. Falls es zu einer Auseinandersetzung mit einem Wolf kommen sollte, der nichts von dem Grauen und seinen Ansichten hält, könnte dieser Rüde so schnell es geht abhauen. Einfach nur ein Interessanter Wolf, ja, das war die Analyse des Schwarzen.
„Sag mal, du bist doch auch neu hier? Wo kommst du eigentlich her und wie hat es dich denn hierher verschlagen?“
Gespannt auf die Antwort stellte sich seine Ohren auf und sein Blick ruhte auf dem jüngeren Rüden.
12.04.2011, 14:01
Das übliche Lächeln wurde schwungvoller und breiter bis es in einem Grinsen mündete. Tiberius´ Art hatte also nicht nur Feinde, sondern auch Freunde gefunden. Vernünftiger Kerl, der Volk Zubami. Er wusste, was gut ist, damit war das ruhig schlagende Herz des Gestromten erobert.
“Die wilde Zeit? Oh, sag´ bloß Du hast dieser Zeit entsagt? Das wäre jammerschade – wild ist nämlich immer Langeweilebekämpfend“,
demonstrativ und seiner Zugehörigkeit dieser 'wilden Zeit' machte er einen Schritt auf den Schwarzen zu und zwinkerte. Dann allerdings wurde er ein wenig ernsthafter, wenn gleich seine Mimik nichts an der lässigen und vielleicht manchmal provokativen Art verlor.
“Mir gefällt, dass Dir meine Rede bei der Versammlung gefallen hat. Aber lass´ Dich von meiner rauen Schale nicht täuschen: mir sind die Meinungen der Anderen immens wichtig“,
Tiberius betonte 'immens', sogar ein wenig zu deutlich. Der Grad zwischen Ironie und purer Wahrheit waren bei ihm nicht gut zu trennen. Doch da Volk sein Wohlwollen ausgedrückt hatte, machte sich der Gestromte keine großen Gedanken.
“Na ja, gut“,
lenkte er dennoch ein,
“Zumindest sollte mir das Meinungsbild der Schnutenlecker wichtig sein. Schließlich sind sie es an denen ich mir ein Vorbild nehmen muss, um an meine Ziele zu kommen. Weißt Du, es gibt da nämlich ein Mädchen – ausgerechnet die Tochter Tyraleens – und sie ist der Grund, warum ich um jeden Preis bleiben muss“,
damit hatte er gleich zwei Themen angeschnitten. So wie Volk sich eben gestreckt hatte, machte sich auch der Gestromte lang und verscheuchte die Müdigkeit aus seinen Muskeln. Er sammelte alle Gedanken, um auf die Frage des Schwarzen in Kurzform antworten zu können.
“Japp, ich bin neu, aber schon ziemlich gut integriert. Ich belege den letzten Rang“,
mit einem kräftigen Nicken bezeugte er seinen Status,
“Was für mich eine ganz neue Erfahrung ist. Du musst wissen, ich war bis jetzt Leitwolf und immer in besserer Position. Es gibt eben Wölfe, die lieber mit einer vorlauten Klappe als Alpha lieb nehmen statt mit jemandem, der schon einen Mor-“,
verdammt, er wollte doch nicht Kopflos daher reden,
“na, Du weißt schon, was ich damit sagen will“,
schloss er langsam und grinste wieder breit.
“So betrachtet habe ich keine andere Wahl als mich zu fügen. Mein eigenes Rudel wurde dem Erdboden gleich gemacht und braucht daher keinen Leitwolf mehr. Und da wir Wölfe keine Einzelgänger sind, habe ich mir neuen Anschluss gesucht. Wobei dieses Revier wohl das Letzte meiner Entscheidung wäre, wäre halt Caylee nicht gewesen. Für Hochsommer ist es nämlich ziemlich kalt“,
erklärte Tiberius sein Dasein. Als er geendet hatte holte er tief Luft und legte den Kopf leicht schief.
“Und warum bist Du hier und suchst Dir nicht eine gemütlichere Gegend?“,
wollte er nun auch von Volk wissen und spitzte die Ohren.
13.04.2011, 12:43
Tiberius´ Lächeln wurde immer breiter, also, schätzte der Schwarze, hatte er den richtigen Ton getroffen. Diese alten Zeiten hatten schon was gutes, vor allem, wenn man wusste, wie man Wölfe mit Worten ärgern konnte, ohne das diese es auf Anhieb mitbekamen. Noch schöner war es, wenn die Obrigkeit dumm genug war um auf kleine Sticheleien einzugehen. Erst als der Gestromte fragte, ob diese Zeit vorbei wäre, bei Volk, merkte dieser erst, wie sehr er in der Vergangenheitsform darüber schwärmte. Der Graue ging eine Schritt auf Volk zu und zwinkerte, er hielt wirklich an seinen Prinzipien fest das gefiel dem Schwarzen.
„Naja, weißt du, diese Narbe kommt nicht von ungefähr, sie ist ein Resultat meiner Leichtfertigkeit. Eigentlich kannst du dich glücklich schätzen, dass du noch mit heiler Haut davongekommen bist. Ich war in einer ähnlichen Situation, ich stand einem Alpha gegenüber, weil ich Beute mitgehen ließ. Ich reiste damals mit meinen Bruder und mit meiner Schwester, für sie habe ich das Rudel geprellt. Als ich bemerkte, dass er mir folgte war es schon zu spät und ich musste mich ihm stellen. Glaub mir, ich hätte Tot sein können, hätte mein kleiner Bruder ihn nicht angegriffen. Wir sind sofort abgehauen als der Alpha durch den Angriff etwas belämmert war. Meine wilde Zeit ist nicht vorbei, ich kenne lediglich meine Prioritäten und bin vorsichtiger geworden.“
Tiberius sprach sein wohlwollen gegenüber Volk Zubami aus und setzte nach, dass ihm die Meinung der anderen ,immens' wichtig sei, was allerdings sehr Ironisch klang. Doch dann wurde er sachte mit seinen Worten und offenbarte den Grund dafür, natürlich war mal wieder ein Mädchen im Spiel, sozusagen das Spiel der Spiele. Aber warum sucht er sich, auch noch ausgerechnet die Tochter Tyraleen´s aus. Der Gestromte streckte sich, wie Volk es zuvor auch tat.
„Ist, ist das dein Ernst? So kann man bei den Schwiegereltern natürlich auch Punkte sammeln. Aber, in welche hast du dich denn verguckt, ich kenne nur Caylee bisher, von ihr weiß ich, dass sie eine Tochter Tyraleen´s ist. Hab´ sie mit meiner Schwester verwechselt, als ich hier ankam.“
Dann erzählte Tiberius weiter und Volk staunte nicht schlecht, er wäre schon Leitwolf gewesen. Er, Leitwolf, naja sein eigener Bruder war auch nicht älter als der Gestromte. Er versuchte nicht skeptisch zu schauen, doch das fiel ihm anhand dieser Tatsache schwer. Einen Fehler beging der Graue allerdings, er sprach den „Mor...-d“ an, das gefiel dem Rüden nicht so ganz, weshalb er sich schon aufbaute. Der Letztrangige, wie er sich so schön bezeichnet hatte, erzählte weiter, das sein Rudel untergegangen sei und das interessierte Volk nun ganz besonders.
„Was die Sache mit dem Mord angeht, weißt du nur die Hälfte, wenn überhaupt. Ich kenne auch nicht die ganze Geschichte und deshalb bin ich vorsichtig was ich sage, deshalb solltest du auch vorsichtig sein.“ :Volk Zubami sprach mit ernsthafter Miene und in einem warnendem Ton. „Nun, ich bin hier, weil ich auf der Flucht war und ich ein neues Zuhause gesucht habe. Außerdem sind hier noch irgendwo meine Geschwister, zumindest hoffe ich das sie am Leben sind. Aber jetzt zu dem was du erzählt hast. Du hattest gesagt, das dein Rudel untergegangen sei, wie ist es dazugekommen, wenn ich fragen darf.“
Der schwarze Rüde hoffte, das sich Tiberius der Antwort nicht verweigern würde.
26.09.2011, 21:39
Erst als Volk ihn darauf hinwies, entdeckte Tiberius die Narbe oberhalb des rechten Auges. Eine Weile betrachtete er den 'Körperschmuck' des Anderen, dachte darüber nach, wie oft er mit einem nicht mal blauen Auge davon gekommen war. Dabei war es nicht mal eine Frage der Fluchtgeschwindigkeit, sondern der List und Heimtücke. Ja, Tiberius war nicht immer der feine Kerl gewesen, der er jetzt war. Aber immerhin hatten die beiden Rüden etwas gemeinsam: Stress mit der Obrigkeit. Auch der Schwarze war im Rudel nicht hoch angesehen, was keineswegs einen Fehler seinerseits bedeuten musste. Oft waren es die Kritischen, die verurteilt wurden. Und der Gestromte wusste genau warum.
“Volk, Volk, Volk“, tadelte er neckisch den Schwarzen, “bei so etwas sollte man sich auch nicht erwischen lassen“, wieder zwinkerte er, fuhr aber mit ernsterem Ton fort, “natürlich ist Beutediebstahl nicht die fairste Art an Nahrung zu kommen, aber deswegen gleich so einen Aufstand...“, er überließ Zubami die Beendung des Satzes.
Die Reaktion auf die Mädels-Story fand Tiberius nicht sonderlich erstaunlich. Genau wie der Graue selbst, wusste Volk wohl um die gewaltige Wirkung des anderen Geschlechts. Wenn es nicht der Stolz oder die Nahrung waren, dann war es im jeden Fall ein Mädel. In seinem Fall ein Mädchen, an das er sich hätte nicht heranwagen sollen. Rüden wollten immer das, was sie nicht haben konnten. Wobei Caylee nicht nur einen besonderen Reiz besaß, sondern darüber hinaus noch etwas anderes in Tiberius ansprach. Was genau nun das 'etwas' sein sollte, konnte der Hüne nicht in Worte fassen, wollte es lieber auch gar nicht.
“Japp, ich weiß – das perfekte Fettnäpfchen. Aber mal unter uns: hätte ich geahnt, dass ausgerechnet Tyraleen meine Schwiegermutter in Späh ist, wäre ich wohl samtpfotiger an die ganze Geschichte heran gegangen“, nach einer kurzen Pause wurde das Grinsen noch ein wenig breiter und erfüllte nun sein ganzes Gesicht, obwohl der Ausdruck seiner goldenen Augen milder geworden war, “Caylee ist die Glückliche. Nachdem ich den Aufstand geprobt hatte, war die Hölle los. Und leider wird es mit einem 'Entschuldigung' nicht getan sein. Zwar ist Caylee noch Jungwölfin, was nicht bedeutet, dass der Umgang mit einem Letztranger gern gesehen wird“,
und da war ja noch ein kleines Problem. Eines, von dem er nicht wusste, was es zu bedeuten hatte. Es stellte ihn jedoch schon nach so kurzer Zeit auf die Probe.
“Ich hadere mit mir“, verriet er Volk spontan, “ihr Bestes wäre es, wenn ich das Revier verlasse“, er beließ es bei diesen Worten.
Allerdings hatte Tiberius auch nicht viel Zeit sich noch weiter dazu zu äußern, denn der Graue hatte auch bei dem Schwarzen ein Näpfchen gefunden, das unbedingt von innen betrachtet werden musste. Autsch. Und dabei sollte es ja nicht so einfach sein, Volk mit Theorien zu erschrecken. Geduldig und ruhig, mit aufmerksam gespitzten Ohren ließ der Graue sein Gegenüber ausreden, bevor er zur Antwort ausholte. Die Worte mit Bedacht gewählt und erschreckend ernst.
“Egal, welche Hintergründe, welche Gefühle oder welches Motiv – man tötet keinen Wolf. Mögen die Gründe auch noch so verständlich und plausibel sein, der Tod ist etwas Endgültiges. Tyraleen verriet mir einen Teil ihrer Geschichte und auch Caylee zeigte mir ihre Ansichten auf. Das Rudel redet. Ich bin vielleicht nicht der Klügste, meine Fehler gehen meinem Ruf voraus, aber ich habe Ohren, Volk. Und ein Herz“, vielleicht wirkte das Lächeln nun ein wenig blasphemisch, “sie tauschte das eine Leben, im Glauben, das andere retten zu können. Aber wer hat ihr die Erlaubnis, die Macht, dafür verliehen? Nimm´ es mir nicht übel – oder, tu es meinetwegen. Tyraleen habe ich deswegen als Persönlichkeit nicht verurteilt, aber als Mutter“, damit hatte er den ersten ernsten Satz seit langem gesprochen. “Lass´ uns dieses Thema nicht vertiefen, ich hatte gerade angefangen einen Verbündeten in dir zu sehen“, endlich waren die Züge wieder scherzhafter.
Eine Weile verstrich und Tiberius hieß die aufkommende Stille Willkommen. Gedankenverloren kratzte er sich mit dem rechten Hinterlauf am Ohr. Doch bevor die beiden Rüden sich an die Ernsthaftigkeit der Situation gewöhnen konnte, lenkte der Graue ein. Als wären die letzten Worte nie gesprochen, hatte er das typische Verhalten an sich.
“Genau kann ich dir nicht sagen, wie sie gestorben sind“, der Gestromte sah in die Augen seines Gegenübers, “als ich wiederkehrte war es bereits vorbei. Ich sag dir, da verging selbst dem besten Fresser der Appetit. Nach meinen neusten Erkenntnissen könnte es auch ein Varg gewesen sein“, er dachte an die seltsame Kreatur zurück, die sich ihm damals in den Weg gestellt hatte.
(Sorry wegen der Länge. Ich habe da aber eine Idee... könnten wir das so machen, dass dies das letzte Gespräch von Tiberius ist, bevor er sich vom Rudel zurückzieht? Das würde so herrlich passen!)
01.10.2011, 10:58
Recht hatte er ja, man tötet keinen Artgenossen,egal was man weiß oder glaubt zu wissen. Ausserdem hätte man auch bis zu dem Punkt warten können an dem alles passiert und wer weiß vielleicht wäre auch nichts passiert. Der gestromte Rüde war ihm sehr sympatisch deshalb fand er es schade das er gehen wollte. Eine Idee kochte in Volk hoch, diese teilte er gleich Tiberius mit.
„Also ich würde es schade finden, wenn du einfach so verschwinden würdest und ich denke auch, dass es dich sowieso irgendwann zurückdrängen würde. Pass auf du könntest dich doch in den abgelegeneren Gebieten aufhalten und ich komme ab und zu vorbei, wir könnten quatschen und uns etwas zu fressen suchen. Ich halte dich auf dem laufenden und du musst nicht Zwangsläufig gehen, na was sagst du. Wir machen unser Ding.“
Volk wollte einen Verbündeten, einem den man Vertrauen kann und er nahm an das er diese Art von Wolf gefunden, einen Freund mit ähnlichen, wenn nicht sogar gleichen Gedanken. Tiberius könnte von ihm vielleicht auch noch etwas lernen, vor allem sichere Zurückhaltung, ohne dabei auf die eigene Meinung zu verzichten. Außerdem wollte Volk ihn nicht im Stich lassen, auch wenn er alt genug war um auf sich selbst aufzupassen. Trotzdem empfand der Schwarze so, schließlich könnte dieser sein Bruder sein. Volk winkelte seine linke Vorderpfote an und sprach ihn direkt an.
„Wollen wir es so machen, wollen wir zusammenhalten? Brüder im Kampfe, die wir für immer zusammenstehen?“
So frug er ihn und erwartete die Antwort geduldig mit ausgestreckter Pfote.